Dieser Artikel wurde am 31. Dezember 2008 in Australien geschrieben.
Australische Zeit: Es ist Mitternacht! Frohes Neues Jahr 2009 wünschen Julia & Timm aus Sydney!!!

Allen Lesern in Deutschland wünschen wir einen guten Rutsch ins neue Jahr! Noch zehn Stunden warten, dann ist es auch bei euch soweit ;-) Feiert schön und trinkt ein Glas Sekt auf uns!
Kategorie: Australien, Sydney
Dieser Artikel wurde am 31. Dezember 2008 in Australien geschrieben.
Unser Auto ist zurück an der Mietwagenstation. Wir sind 1425km durch Australien gefahren und ich war überrascht: Der Verbrauch lag nur bei 10,4 Litern Benzin - was hier umgerechnet 0,50€ Kostet, pro Liter ;-) Für ein Geländewagen mit Automatik und 169PS hätte ich mehr erwartet. Andererseits sind wir natürlich auch viel mit Tempomat 130km/h gefahren…
Wo sind wir eigentlich gewesen? Auf der Australien-Karte sehen die knapp 1500km sehr winzig aus. Hier mal eine Übersicht (rote Punkte):
- Center of map
- map
- Jervis Bay - weißer Strand
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- Forster - Delphin Schwimmen
In Jervis Bay (südlich von Sydney) haben wir eine Nacht verbracht. In Forster, am Grate Lake Nationalpark (im Norden von Sydney) waren wir für zwei Nächte. Zwischen den beiden Stationen schliefen wir eine Nacht back home in Bondi.
Erwähnenswert ist jedoch die Unterkunft, in der wir zwei Nächte waren. Das Wootton Guesthouse (Nähe Forster) hat vier individuell und sehr schön eingerichtete Zimmer. Abends wurde für uns super lecker australisch gekocht und wir haben zusammen mit dem Ehepaar, welches das Guesthouse betreibt, gegessen. Am ersten Abend war noch ein deutsches Lehrer-Ehepaar anwesend und gemeinsam mit den Gastgebern verbrachten wir fast drei Stunden mit essen, Wein trinken und unterhalten :-) Wer in der Nähe ist, sollte hier mindestens eine Nacht verbringen. So bekommt man viel von echten Australiern mit!
Kategorie: Australien, Sydney
Dieser Artikel wurde am 30. Dezember 2008 in Australien geschrieben.
Die Aufregung war groß: Wir schwimmen mit wilden Delphinen! Morgens um 5.30 Uhr klingelte der Wecker und es gab erstmal ein sehr leckeres Frühstück in unserer Bed & Breakfast Unterkunft. Anschließend fuhren wir zum Treffpunkt (dem Ort Fosters am Grate Lake Nationalpark) und saßen mit 20 aufgeregten Personen an Bord des kleinen Schiffes. Gestern haben wir schon erfahren, dass die Tour vom Vortag wegen zu starkem Wellengang abgesagt wurde. Mal schauen, was uns erwartet.
Nachdem wir den Hafen verlassen hatten, ging es wild zur Sache. Das Boot sprang über die Wellen und es machte anfänglich eine Menge Spaß. Die ersten weißen Gesichter waren zu sehen, doch mir gefiel das ganze irgendwie. Nach einer halben Stunde hatten wir plötzlich zehn Delphine um unser Boot herum. Sie spielten mit dem Boot, tauschten und sprangen. Was ein Anblick!

Es wurde nur eine Person im Wasser erlaubt. Diese hing an einem Seil und war mit Taucherbrille und Schnorchel ausgestattet. So konnte sie die Delphine um sich herum am besten wahrnehmen. Manchmal kamen sie so nah, dass man sie berühren konnte. Für die Erklärung, wie wir was machen sollen und um Leute ins Wasser zu lassen, stoppte das Boot. Jetzt war es den Wellen ausgeliefert und wackelte wie verrückt. Binnen weniger Sekunden war mir kotzübel. Ein Blick in die Runde verriet mir, es ging fast allen so.

Das Ende vom Lied: Von 20 Teilnehmern waren nur fünf im Wasser. Der Rest war nicht mit Delphinen schwimmen, sondern hat sie nur gefüttert. Und das nicht nur einmal ;-) Leider gehörten Julia und ich zur letzten Gruppe…
Kategorie: Australien, Sydney
Dieser Artikel wurde am 29. Dezember 2008 in Australien geschrieben.
Beach Access: 4×4 required! Hmm, hört sich interessant an. Da wurde schnell der Blinker gesetzt und abgebogen. Die Mietbedingungen (nicht abseits von Asphaltstraßen fahren) wurden kurzerhand aus dem Gedächtnis verdrängt. Wofür geben die uns denn bitte einen Geländewagen, wenn man nicht ein klein wenig Spaß haben kann :-) Und der brandneue Nissan (hat erst 1.000km auf der Uhr) muss schließlich auch mal richtig eingefahren werden…
Ohne weitere Überlegungen gab ich Gas und wir folgten der Schotterpiste, die relativ easy zu befahren war. Dann ging es zwischen den Dünen entlang und der Untergrund wurde langsam weicher. Vor uns erblickten wir einen traumhaften Strand. Links und rechts streckte sich der weiße Sand soweit das Auge reichte. Nur in weiter Ferne sah mal Allradfahrzeuge parken und Leute schwimmen. Wir folgten einer Spur von einem dieser Geländewagen und es machte super viel Spaß durch den Sand zu cruisen.
Doch dann passierte das unvermeidliche: Wir blieben stecken. Vorwärtsgang, Rückwärtsgang, doch die Räder drehten nur durch. Und ehe wir uns versahen, lag die Bodengruppe auf Sand und die Räder waren im selbigen vergraben. Shit. So hatten wir uns das aber nicht vorgestellt. Zum Glück ist die 4×4-Gemeinde sehr hilfsbereit und so kam schnell ein Geländewagen vorbei, der uns nützliche Tipps gab. Zuerst einmal die Luft aus den Reifen lassen (von 40 auf 8 PSI). Anschließend wurden die Reifen frei gegraben (die 4×4 Jungs haben natürlich das passende Werkzeug in Form einer Schüppe dabei). Doch es war zwecklos. Unser Auto steckte im Sand. Es wollte weder nach vorne noch zurück.

Ein weiterer Geländewagen versuchte uns mit einem Abschleppseil raus zu ziehen, doch der Holden (Opel) versackte selber im Sand und kam nur mit viel Glück wieder frei. Ein Jeep Wrangler schaffte uns zwar zu befreien, doch nach wenigen Metern waren unsere Straßenreifen wieder im Sand vergraben. Die ganze Rettungsaktion benötigte drei Allradfahrzeuge. Ein Toyota Landcrusier zog uns schließlich mit einer Seilwinde auf den nassen und somit festen Sand.
Doch nun waren wir am Wasser. Wie bitte geht es wieder zurück, durch den weichen Sand, die Düne hinauf auf die Straße? Alle Anwesenden waren sich einig: Genügend Schwung, zweiter Gang und dann Vollgas. Auf keinen Fall stoppen. Einfach das Gaspedal bis zum Bodenblech durch treten. Egal was passiert. Und es funktionierte. Wir blieben einmal fast stecken, doch dann kämpfte sich unser „Geländewagen“ wieder frei und fuhr weiter durch den tiefen Sand Richtung Schotterpiste. Dort wartete schon das Pärchen aus dem Jeep auf uns und füllte unsere Reifen wieder mit genügend Luft für die Weiterreise.

Was für ein Abenteuer!!! Für mich steht fest: Ich werde zurück kommen ;-) Aber dann mit einem echten 4-wheel-drive…
Fast vergessen: Jervis Bay ist 3-4 Std. südlich von Sydney. Dort verbrachten wir eine Nacht. Für eine weitere Nacht waren wir zurück in Bondi und nun sind wir auf dem Weg Richtung Norden (von Sydney gesehen). Das Abenteuer passierte im Myall Lakes National Park, ca. vier Stunden von Sydney entfernt.
Kategorie: Australien, Sydney
Dieser Artikel wurde am 28. Dezember 2008 in Australien geschrieben.
Drei Stunden von Sydney ist der angeblich weißeste Strand der Welt entfernt: Jervis Bay. So was darf man sich natürlich nicht entgehen lassen. Also ab in unseren BMW (ach Shit, fahren jetzt ja Nissan) und auf gegen Süden. Wie schon beim letzten Mal klappte das Fahren relativ einfach. Es ist ein super Gefühl, Sydney zu verlassen und die Weite der Natur um sich herum zu haben.

Im Booderee National Park, der die Bucht Names Jerivs Bay eingrenzt, gibt es so an die zehn unterschiedlichen Stränden. Manche erreicht man direkt mit dem Auto, zu anderen muss man bis zu mehreren Stunden zu Fuß gehen. Es gibt Strände für Surfer (mit großen Wellen) und andere Strände für Familien mit Kindern.

Den Strand mit dem Namen „Hole in the Wall“ errichte man nach wenigen Minuten Spaziergang durch den Wald. Der Weg hat sich gelohnt. Wir waren an einem einsamen und menschenleeren Strand. Ein Robinson Crusoe Gefühl kam in uns auf. Julia sammelte fleißig Muscheln während ich die Haie im Wasser auf mich aufmerksam machte ;-) Dank dem perfektem Wetter konnten wir entspannen und die Umgebung genießen.

Am nächsten Tag wanderten wir eine Stunde durch den Wald, um eine Bucht zu erreichen, die wir erneut für uns alleine hatten. Vorgestern noch Party am Bondi Beach und heute an einem einsamen Strand mitten in der Natur. Kontrastprogramm pur. Gegen Mittag zogen Wolken auf und wir schafften es gerade so zurück ins Auto, bevor ein heftiges Gewitter über uns zusammen brach.

Diese bunten Vögel fanden wir übrigens in einer Picknick-Area. Kaum hatte man Futter in der Hand, kamen sie angeflogen. Scheinbar waren sie Menschen gewöhnt, den sie landeten auf den ausgestreckten Armen und aßen aus der Hand. Den gleichen bunten Vogel gab es auch noch mit rotem Grundton. Männchen und Weibchen? Wer kann uns mehr über die Gattung erzählen?
Kategorie: Australien, Sydney
Dieser Artikel wurde am 27. Dezember 2008 in Australien geschrieben.
Am 24.12 fuhren wir in den Featherdale Wildlife Park. Von Sydney ist der Zoo mit Bus und Bahn in ca. einer Stunde zu erreichen. Und es lohnt sich! Nach der Enttäuschung im Taronga Zoo, erhoffte ich mir dieses mal nähere Kontakte zu australischen Tieren. Und der Wunsch wurde erfüllt. Im ganzen Zoo laufen viele Tiere frei herum. Kängurus, Wallabies und verschiedene Vögel sind aus nächster Nähe zu betrachten.

Wir konnten die Kängurus und Wallabies füttern und streicheln. Einige lagen einfach so auf dem Gehweg herum. Außerdem durften wir im Featherdale Wildlife Park zum ersten Mal einen Koala streicheln. Das ist vielleicht ein cooles Gefühl. Das Fell ist ganz dick und weich.

Wusstet ihr eigentlich, dass es auch weiße (Albino) Kängurus gibt?

Ich kann jedem Sydney Besucher nur einen Besuch im Featherdale Wildlife Park empfehlen. Schließlich möchte jeder Australien-Besucher auch mal ein Känguru streicheln, oder? War jedenfalls auf meiner Wunschliste für Australien und kann jetzt abgehakt werden. ;-)
Kategorie: Australien, Sydney
Dieser Artikel wurde am 26. Dezember 2008 in Australien geschrieben.
Heute morgen in der Mietwagenstation: Eine junge Frau schaute Julia und mich etwas überrascht an: „Did you rent a BMW?“ Hatten wir natürlich nicht, aber ich sagte mit einem unterdrückten Grinsen „Yes“. Plötzlich hielt ich die Schlüssel zu einem 525i in meiner Hand ;-) 218PS geballte deutsche Pferdestärken, Vollausstattung mit Ledersitzen und M-Sportpaket,… Der Wahnsinn! Da ist wohl etwas bei der Buchung schief gelaufen, schließlich haben wir nur einen Mittelklasse-Wagen gezahlt.
Der BMW fuhr sich perfekt. Wie habe ich das vermisst. Nun fehlte nur noch die deutsche Autobahn. Doch leider zu früh gefreut. Nach wenigen Minuten auf der Überholspur leuchtete plötzlich die Motorkontrollleuchte. Ein Anruf später waren wir zurück auf dem Weg zur Mietwagenstation - der Wagen muss in die Werkstadt. Dort stellten diese dann auch fest, dass sie die Kategorien verwechselt haben und uns der Luxusliner nicht wirklich zusteht.
Doch sie waren nett und tauschten den BMW gegen einen großen Nissan Geländewagen. Ist natürlich kein Vergleich zu dem Spaßmobil, doch immer noch Welten besser als die eigentlich gebuchte Kategorie. Trotzdem Schade. Wäre gerne mit dem 5er vor unser Backpacker-Hostel vorgefahren :-)
Kategorie: Australien, Sydney
Dieser Artikel wurde am 25. Dezember 2008 in Australien geschrieben.
Julia und ich wünschen Euch allen frohe Weihnachten und ein besinnliches Fest mit Freunden und Familie!
Für uns hieß es am 24.12. ein ganz anderes Weihnachten zu verbringen, als wir es normalerweise gewohnt sind. Nicht nur, dass es hier warm ist, wir sind auch weit von unseren Familien entfernt.
Anstelle der Kirche ging es für uns dieses Jahr in den Zoo zum Känguru und Koala streicheln (dazu später mehr). Abends machten wir uns chic und gingen typisch Deutsch essen: Es gab Ente mit Rotkohl und Kartoffeln für Julia und für mich gab es Lachs. Zum Nachtisch gönnten wir uns Mousse au Chocolate mit heißen Kirschen. Das Essen im Restaurant mit dem originellen Namen Essen war einsame spitze und ist sehr zu empfehlen! Die Anreise aus Deutschland lohnt sich definitiv :-)

Anschließend besuchten wir ein paar Freunde von mir und feierten mit Mädels aus Italien, Frankreich, Japan und Deutschland Weihnachten. Es gab viel zu erzählen, denn durch die unterschiedlichen Kulturen wird das alljährliche Weihnachtsfest ganz unterschiedlich zelebriert.

Am 25.12 – dem australischen Weihnachtstag – ging die Party dann auch gleich weiter. In Bondi Beach treffen sich jedes Jahr die einsamen Reisenden und Backpacker, um zusammen ein riesig großes Weihnachtsfest zu feiern.

Zwar herrscht strenges Alkoholverbot, doch es ist Weihnachten ;-) Niemand kümmert sich um solch eine komische „Erfindung“ und das flüssige Gold läuft in Strömen.

Prost!
Kategorie: Australien, Sydney
Dieser Artikel wurde am 23. Dezember 2008 in Australien geschrieben.
Sonntag Abend verbrachten wir im Casino, dem Star City. Eigentlich wollten wir dort in der Dachterrassen-Bar den atemberaubenden Blick auf Sydney genießen, doch leider war diese geschlossen. Trotzdem konnte ich vom Erdgeschoss ein tolles Bild von Sydney einfangen. Das riesige Casino erinnerte mich an Las Vegas. Wir verzichteten allerdings aufs zocken und schauten lieber anderen beim gewinnen (und verlieren) über die Schulter.

Dank Julias Jet Lag sind wir morgens früh auf den Beinen und können Sydney erkunden. In Watson’s Bay gab es für uns leckeren Fisch direkt am Meer und wir sahen die Skyline von Sydney direkt vor uns. Dank der Sonne konnten wir überall relaxen und die Aussicht genießen.

Abends wurde von einer meiner Mitschülerinnen ein BBQ veranstaltet. Jeder brachte Getränke, Fleisch und sonstige Kleinigkeiten mit. 50 Meter vor meiner Tür gibt es eine kostenlose BBQ-Area – Knopf drücken und der Gasgrill wird heiß. Hier muss man nicht erst auf glühende Kohle warten… Zusammen waren wir 15 junge Menschen aus ganz Europa. An das Alkohol-Verbots-Schild haben wir uns übrigens genauso wenig gehalten, wie die Gruppen neben uns ;-)

Heute (Dienstag) waren wir u.a. im Botanischen Garten, in dem einige hundert Fledermäuse auf uns warteten. OK, die meisten schliefen in den Bäumen direkt über uns. Wir müssen unbedingt nochmal wieder kommen, wenn diese erwachen!

Aber keine Angst: Trotz der vielen Programmpunkte haben wir genügend Zeit zum Schwimmen, Shoppen und Cappuccino trinken ;-)
Kategorie: Australien, Sydney
Dieser Artikel wurde am 21. Dezember 2008 in Australien geschrieben.
Gestern zeigte sich Sydney nicht von seiner besten Seite. Als ich Julia morgens um 9.00 Uhr vom Flughafen abgeholt habe, war es recht windig und viele Wolken am Himmel. Nachdem Julia in meine „Villa“ eingezogen war, erkundigten wir die Innenstadt mit dem Opernhaus, der Harbour Bridge, der Skyline, Darling Harbour,… Typische Touristen halt ;-)

Heute morgen schien zum Glück die Sonne. Nach dem Aufstehen ging es direkt zum Bondi Beach. Anschließend trafen wir uns in der Stadt zum Mittagessen mit ein paar meiner Freunde. Mit blauem Himmel und vielen gut gelaunten Leuten auf der Straße, sieht Sydney doch gleich anders aus!
Kategorie: Australien, Sydney