Dieser Artikel wurde am 21. März 2009 in Australien geschrieben.
Das wir die Tour nach Alice Springs nicht ohne Reifenpanne überstehen, war mir schon zu beginn klar. Die oft spitzen Steine auf der Straße fordern halt ihren Tribut. Dass das ganze aber auf den ersten fünf Kilometern auf einer Dirt Road passiert (bevor wir gestern den Campingplatz erreichten), hätten wir uns nun wirklich nicht erträumt. Das Geräusch war super laut und der Reifen in weniger als zwanzig Sekunden komplett platt. Fast in Formel Eins Geschwindigkeit hatten wir den Reifen ohne Probleme gewechselt. Und dieses Mal hatte der Reservereifen auch Luft :-) Allerdings war mir schon beim Anblick des Lochs klar, dass da keine Reparatur weiter hilft. Und da das Profil nicht mehr Neu ist, müssen gleich beide Reifen auf der Achse gewechselt werden.
Heute hing ich dann am Telefon. Da es kein Handyempfang gab, kämpfte ich mich durch die Gelben Seiten und schmiss fleißig Münzen ins Telefon. Leider ist keinen große Stadt im Umkreis vorhanden und so kam schnell Ernüchterung auf. Kein einzige Reifen in super Qualität war zu bekommen. Über eine Woche Lieferzeit und Preise, die einen zweimal Schlucken ließen. Da ich den Reifen nicht nur für die Straße, sondern auch für Off-Road Fahrten brauche, kann ich mit Billig-China-Müll nun mal nichts anfangen. Auch in meinem Lieblingsforum wurde mir Einstimmig davon abgeraten. Aber was ist die Alternative? Eine Woche warten und solange Lotto spielen? In einer nahen Stadt bekam ich dann ein positives Zeichen: All-Terrain Reifen der Einsteigerklasse für „nur“ $450. Das spart mir zwar zwei- bis dreihundert Dollar zu den wirklichen Top-Reifen, aber ich hoffe, dass ich damit nicht am falschen Ende spare. Das Gute ist jedoch, die Reise kann weiter gehen!
Kategorie: Australien
Dieser Artikel wurde am 19. März 2009 in Australien geschrieben.
In der Nacht ändert der Wind die Richtung und wir werden zwischendurch wach, da wir Angst haben, mit samt dem Zelt weg zu fliegen. Der Morgen ist mehr als kalt. Da hilft auch der heiße Tee kaum weiter. Schnell ist alles zusammen geräumt und wir beginnen den Weg hinab ins Tal. Auch dieses ist nicht kompliziert. Doch dank der einmaligen Zeltplatzes und der tollen Aussichten vom Vortag, haben wir die Tour sehr genossen. Wie des öfteren haben die Australier einige Autos im Garten stehen. Oft so alt, dass sämtliche Öle und Batterieflüssigkeiten längst im Boden versickert sind…

Über Port Augusta geht es nun zu den Nothern Flinders, dem eigentlichen berühmten Flinders Range Nationalpark. In Port Augusta füllen wir die Lebensmittel erneut auf. Ist dies der letzte große Supermarkt, den wir bis Alice Springs sehen? Wir vermuten schon. Also alles ins Auto, was wir die nächsten Tage essen wollen :-) Weiter ging die Reise nach Hawkers (vielleicht 80 Häuser), wo es zu unserer Zufriedenheit Cappuccino gab, dieser jedoch alle Preisrekorde brach. So viel habe ich nicht mal im Hilton Hotel bezahlt!

Über ein 30km lange Dirt Road fuhren wir anschließend quer durch die Flinders Range zu unserem Tagesziel, dem Rawnsley Campground, wenige Kilometer vor dem Beginn des Nationalparks. Von unserem Zeltplatz aus hatten wir einen perfekten Blick auf die Berge. Diese veränderten alle paar Minuten in der untergehenden Sonne ihre Farbe. Wir kamen kaum aus dem Staunen raus!

Tour: Port Germain – Nothern Flinders
Übernachtung: Camping, Rawnsley Campground
Kategorie: Australien
Dieser Artikel wurde am 19. März 2009 in Australien geschrieben.
Montag morgen nach einer Nacht in Hostel am Strand (hatten ein Fünfer-Zimmer für uns alleine) brachen wir frisch geduscht auf ins Abenteuer. Die Route führt aus Adelaide raus, entlang der Küste Richtung Southern Flinders. Die Gebirgskette der Flinders soll eins der Higlights Australiens sein und somit ist es natürlich auf unserem Weg. Zwischendurch noch ein kurzer Stop in Port Germain, wo wir die erschreckende Nachricht bekamen, dass dieses Kaff zwar eine Kaffeemaschine hat, diese aber kaputt ist. So gab es Eiskaffee aus der Kühlbox. Wie wird das ganze wohl im Outback aussehen? Kennen die dort das Wort Cappuccino überhaupt? :-)
Wir rüsteten uns mit einer kostenlosen (und mehr oder weniger nutzlosen) Karte für die Flinders aus. Auf dieser erkannten wir einen Off-Road Track. Da wir beide von den Gebirgszügen angetan war, ging es los, die Berge zu erleben. Doch irgendwie standen wir relativ schnell vor einem geschlossenen Tor. Warum das? Wir fuhren zurück und erkundeten uns bei einem Campingplatz. Diese schauten etwas verwundert und erklärten, dass es sich um einen Wanderweg handelt. Die Karte gibt das leider falsch wieder. Doch wir werden auf den einzig vorhandenen 4WD-Track in den Southern Flinders hingewiesen. Der Bridle Track läuft von Melrose zurück nach Port Germain und überquert die Gebirgskette.

Die Strecke ist alles andere als anspruchsvoll. Aber die Aussicht ist gigantisch. Die Natur atemberaubend. Was auf den Bildern oft nicht wiederzugeben ist, sind die Farbspiele in der Natur, die Pflanzen und Bäume am Straßenrand und vor allem die Tiere. Nicht nur auf dieser Tour sehen wir Kängurus um uns herum. Jedes Mal sind wir aufs Neue begeistert. Überall fliegen bunte Vögel, Schafe überqueren die Straßen und das ein oder andere Emu lässt sich auch mal blicken. Wilde Pferde laufen an uns vorbei, Kühe blockieren den Weg und sehr vereinzelt erhaschen wir einen Blick auf einen Koala. Doch es sind die Kängurus, egal ob sie neben uns her laufen oder am Straßenrand stehen und essen, die uns jedes mal wieder in schwärmen bringen. Diese Tiere haben einfach etwas Besonders.

Was auf den Bildern oft trostlos wirken mag, erscheint in der Realität ganz anders. Unsere Erwartungen an die Flinders werden übertroffen. Oben auf dem Berg sehen wir vor uns das Meer und die Sonne im Hintergrund. Wir müssen nicht lange überlegen. Hier werden wir die Nacht verbringen. Da wir auf Privatgelände sind, ist Camping nicht erlaubt und nur die Durchfahrt gestattet. Aber wo kein Kläger, da kein Richter ;-) Zwar ist es oben auf dem Gipfel recht windig, doch schnell finden wir ein Plätzchen, dass relativ geschützt ist. Wir genießen die letzten Sonnenstrahlen und entspannen bei kaltem Bier und einem guten Buch.
Tour: Adelaide – Southern Flinders Range
Übernachtung: Bridle Track, mitten im Nichts
Kategorie: Australien
Dieser Artikel wurde am 17. März 2009 in Australien geschrieben.
Irgendwie zieht uns der Regen hinterher. Tag Zwei in Adelaide und es regnet in Strömen :-( Eigentlich wollten wir nach Kangaroo Island, eine Insel voll mit atemberaubender Natur, Pinguinen, Koalas und spannendem Wildlife. Doch bei Regen wollen wir uns das nicht antun. Zu schade, denn wir haben von vielen Leuten gehört, dass Kangaroo Island eines der Highlights ihrer Tour war. Cody hat leider nur noch bis Ende März bevor es für ihn weiter nach Thailand, Afrika und dann Europa geht. Da wir beide die Sonne ersehnen und noch zusammen nach Alice Springs wollen, packen wir „die Koffer“ und springen ins Auto.
Wir werden über den Flinders Range Nationalpark nach Coober Pedy fahren und anschließend den berühmten Oodnadatta Track nach Alice Springs folgen. Da wir den Highway meiden und in der Wildness campen, werden wir wohl selten UMTS haben, um ins Internet zu kommen. Trotzdem probiere ich, euch up to date zu halten. Nun kann das Abenteuer starten :-) Wir haben 50l Wasser, zwei Ersatzreifen und genug zu essen, also macht euch keine Sorgen…
Kategorie: Australien
Dieser Artikel wurde am 14. März 2009 in Australien geschrieben.
Nach einem leckeren Frühstück mit frischen Früchten sprangen wir erneut in den Ozean. Einfach nur super. Das Meer ist immer wieder ein Traum. Anschließend stand ein volles Programm auf der Liste. Zuerst muss ich Teile für mein Auto abholen, dann treffen wir ein paar Couchsurfer, bei denen wir eventuell kostenlos übernachten können. Anschließend geht es dann zu einem Australier, der uns helfen wird mein Auto zu reparieren. Neben der Aufhängung vom Stabilisator (die ich selber repariere) verlieren wir Öl am hinteren Differenzial. Als ich dieses zum ersten Mal sah, dachte ich wir hätten irgendwo bei Off-Road fahren aufgesetzt und nun ein Loch im Diff. Laut Werkstattcheck ist es jedoch nur die Dichtung. Im Outerlimits 4×4 Forum habe ich (gegen ein paar Bier) erneut Hilfe gefunden.
Grant ist Automechaniker und lebt in einer Vorstadt von Adelaide. Da er einen schweren Autounfall hatte, kann er körperlich nicht mehr voll arbeiten und so erklärt er uns genau, was wir zu tun haben. Mit seiner Hilfe trennen wir die Kardanwelle vom Differenzial und können die Dichtung wechseln. Hoffentlich löst dass das Problem. Ohne Öl im Diff in der Wüste könnte etwas problematisch werden…

Nach getaner Arbeit gab es dann das wohl verdiente kalte Bier. Zusammen mit seiner Frau sitzen wir im Garten und genießen das kühle Blond. Beide sind super nett und so nehmen wir gerne die Einladung an, mit ihnen Abendbrot zu essen. Es gab Fish & Chips und dazu wurden Fotoalben, Karten und Bücher hervor geholt und unser weiterer Trip besprochen. Eigentlich dachten Cody und ich, dass zwischen Adelaide und dem Red Center (Alice Springs) nur tote und langweilige Wüste ist. Da haben wir aber weit daneben gelegen. Für die Tour kann man locker einen Monat einplanen, wenn man den möchte. Es gibt so viel zu sehen – wow. Dank 4WD haben wir erneut einen großen Vorteil. Den Highway werden wir kaum sehen. Wir werden wohl fast die ganze Zeit auf Schotterpisten und über 4WD-Tracks reisen.
Bevor wir den Wagen reparierten, haben wir ein paar Australische Studenten aus einer großen WG getroffen. Nicht ganz unsere Wellenlänge, aber für zwei Nächte halten wir es schon zusammen aus. Wenig später dann per SMS eine freudige Nachricht: Die Nacht werden wir nicht in der WG, sondern in einer Strandvilla mit acht Schlafzimmern verbringen. Na wenn das kein Luxus ist. Und alles für umsonst! Die Großeltern sind im Urlaub und dank dem richtigen Schlüssel, wird die WG für eine Nacht an den Strand ziehen :-) So lässt es sich leben. Leider waren wir beide zu blöd, ein Foto zu machen. Aber ich kann sagen, das war schon was feines!
Am nächsten Morgen wollten wir ins Wasser, doch leider ist die Temperatur von 38 Grad (Vortag) auf 22 Grad gefallen und der Wind weht wie verrückt. Doch auch dafür gibt es eine Lösung: Wir fahren ins Hilton Hotel. Irgendwer zaubert die passende Keycard hervor und wir haben Zugriff auf die komplette Sauna, Spa und Fitnesslandschaft. So lässt es sich auch aushalten :-)
Kategorie: Australien
Dieser Artikel wurde am 14. März 2009 in Australien geschrieben.
Nach Seen ohne Wasser, dem Meer im strömenden Regen und bewölkten Sonnenaufgängen wurde es endlich wieder Zeit, ins Wasser zu springen und mit den Wellen zu spielen. Wir überquerten die Grenze zwischen Victoria und South Australia und fuhren Richtung Adelaide. Doch dank dem genialen Wetter war das erste Ziel der Coorong Nationalpark, der im Lonely Planet angepriesen wurde, dass uns das Wasser im Mund zusammen floss. Tolle Strände, Pelikane und Strände, an denen wir mit dem 4WD fahren dürfen. Besser geht es kaum.
Im Visitor Center dann Ernüchterung: Die innere Seite des Parks ist von Seen umgeben, diese sind wegen dem geringen Wasserspiegel aber nicht geeignet zum Schwimmen. Die Seite am Meer ist viel zu gefährlich zum Schwimmen und nur zum Angeln geeignet. Na super. Wenigstens die Pelikane wollten wir sehen und so verbrachten wir zwei Stunden auf der Suche, bevor wir in der letzten Ecke dann endlich welche gefunden haben.

Leider war der ganze Tag für die Autofahrt und den Park drauf gegangen. Erst gegen Sieben Uhr Abends erreichten wir die Strände von Adelaide (hier darf man schwimmen). Es gibt leider weit und breit keine günstigen, geschweige denn kostenlosen Campingplätze. Also ab an den Ozean zu einem Caravanpark. Dann der Schock: $40 die Nacht! Spinnen ja wohl die Australier. OK, ist ein BIG4 Caravanpark. Luxus pur (für Campingverhältnisse) mit Pool, Palmen und allem drum und dran. Aber für den Preis können wir ja fast in ein Motel. Auf dem Parkplatz sehe ich ein französisches Pärchen in einem alten Bulli, die ebenfalls über den Preis diskutieren (jedenfalls sehen sie nicht glücklich aus). Mir kommt eine Idee und die erneute Nachfrage bestätigt meine Vermutung. Die $40 sind pro Zeltplatz, egal ob mit zwei Autos und vier Leuten oder alleine. Komisches Geschäftsmodell. Aber kann uns recht sein. Der Platz ist auch so groß, dass wir uns mit den Franzosen nicht zu nahe kommen :-)
Schnell in die Badehose, die Düne überquert und ab ins Wasser. Wow. Das habe ich vermisst. Die Temperatur ist super. Die Wellen machen Spaß und wir fühlen uns großartig. Das ist ein toller Abschluss für einen mehr oder weniger enttäuschenden Tag.
Tour: Ngallo – Adelaide
Übernachtung: BIG4 Camping Adelaide
Kategorie: Australien
Dieser Artikel wurde am 12. März 2009 in Australien geschrieben.
Was macht man, wenn der Regen naht? Ein Dach suchen. Das hatten wir dann auch gestern Abend schnell gemacht. (Direkt neben den kostenlosen BBQs.) Da wir alleine auf dem Campingplatz waren, störte es auch niemanden. Zu unserem Glück, denn nachts gewitterte es ordentlich. Unser Zelt blieb aber trocken :-)

Für heute standen die Pink Lakes im Murray-Sunset Nationalpark auf dem Programm. Beide Namen klingen viel versprechend und die Beschreibung im Lonely Planet als auch in dem 4WD-Buch klingen ebenso spannend. Also nichts wie hin. Zuerst mussten wir jedoch langweilige und öde Gegenden durchfahren, bevor wir unser Ziel erreichten. Dann die nächste Enttäuschung: Die Seen sind ausgetrocknet und wir finden nur Salzseen vor. Allerdings kommt die pinke Farbe durch Algen im Salz und somit können wir erahnen, wie das ganze mit Wasser wirkt.

Unser 4WD-Buch sprach von Sanddünen und da die Seen oberhalb vom Big Desert Nationalpark liegen, haben wir sehr viel Sand (und wenig Gebüsch) erwartet. Stattdessen auch hier eher langweilige Landschaft. Der Sand war nicht sehr tief und wir blieben nicht mal annähernd stecken. Fast die ganze Zeit konnten wir mit über 60km/h über sie Straße fegen. Das war jedoch eher langweilig und nun mal nicht das, was wir wollten.

Wir kürzten die Tour ab. Der ganze Nationalpark war voll mit super nervigen Fliegen. Diese sitzen auch mal gerne im Ohr, erkunden die Nase oder probieren, sich zwischen Gesicht und Sonnenbrille auszuruhen. Zu jeder Zeit hat man mindestens zehn Fliegen um sich. Das nervt gewaltig und wir können uns nicht vorstellen, die Nacht hier zu verbringen. Dank unserem ausführlichen Campingbuch (mit kostenlosen und günstigen Plätzen), finden wir einen schönen Platz abseits der Straße im Mitten vom Nichts. Kostenlos und erneut alleine. Weit Abseits von der nächsten Stadt. Doch zu meiner Überraschung mit UMTS :-) Das ist auch gut so, denn plötzlich sehe ich, dass die eine Seite vom Stabilisator (am Auto) gebrochen ist. Eine kurze Nachfrage im Forum ergibt aber, dass wir trotzdem sicher damit weiter fahren können. Puh. Die Ersatzteile werden am nächsten Morgen bestellt und ich werde selber basteln :-)
Tour: Brim – Pink Lakes (Murray-Sunset Nationalpark) – Ngallo (kurz vor South Australia)
Übernachtung: Ngallo Campside
Kategorie: Australien
Dieser Artikel wurde am 12. März 2009 in Australien geschrieben.
Am Montag hieß es Abschied nehmen. Für Danny ging es mit dem Bus Richtung Adelaide, von dort nach Kangaroo Island und dann ab mit dem Flieger nach Brisbane. Cody und ich brachten Danny zum Bus und fuhren anschließend zurück zu den Grampians. Heute wollten wir das Gebiet auf den Off-Road-Strecken erkunden.

Nicht wirklich anspruchsvoll, dafür durch sehenswerte Natur und vorbei an atemberaubenden Aussichten. Da es schon recht spät war, fuhren wir den ersten Campingplatz im Tal an und bauten unser Zelt auf.
Tour: Stawell – Horsham – The Grampians Nationalpark
Übernachtung: Boreang Campground (Im Tal der Grampians)
Für den nächsten Morgen hieß es dann früh aufstehen. Zuerst wanderten wir zu einer Stelle mit Malereien von Aboriginals, die nicht ganz an die Mona Lisa heran kommen :-) Mit dem Auto ging es wieder über steile Straßen die Berge hinauf. Kurz vor dem Gipfel sahen wir ein paar interessante Gesteinsformationen, die so aus sahen, als ob man dort ein wenig herum klettern könnte. Wir fanden einen Weg hinauf und wurden mit einem traumhaften Blick belohnt. Das ganze Tal war noch vom Nebel bedeckt und wir konnten aus der Sonne heraus das Schwinden des Nebels beobachten. Einzigartig!

Besonders schön an den 4WD-Tracks ist, dass man solche Augenblicke für sich alleine genießen kann. Einerseits abseits vom Massentourismus und andererseits kann man Dinge sehen und erleben, die kaum jemand Anders genießen kann. Weiter ging es zum Mount William, dem höchsten Berg der Region. Von hier hatten wir erneut einen wahnsinns Ausblick auf die Berge und Täler um uns herum.

Abends auf dem kostenlosen Camp Ground hatten wir dann neben warmen und sauberen Duschen auch einen besonders schönen Sonnenuntergang.

Tour: The Grampians – Brim
Übernachtung: Brim Lakeside Park (Lake seit 1999 ohne Wasser)
Kategorie: Australien
Dieser Artikel wurde am 11. März 2009 in Australien geschrieben.
Früh morgens wurden wir durch den Verkehr auf der nahe gelegenen Straße geweckt. Erneut haben wir alleine auf einer Rest Area übernachtet. Oft gibt es „Camping Verboten Schilder“, doch einige der Parkplätze laufen halt unter der Grauzone. Sie finden sich in meinem Campingbuch und kosten nichts. Dafür gibt es oft nur eine Toilette und mit etwas Glück auch fließend Wasser.
Für den heutigen Tag haben wir etwas ganz Besonderes auf dem Programm: The Grampians Nationalpark. Dank einiger Fotos und Geschichten sind die Erwartungen hoch gesteckt. Werden wir enttäuscht oder kann der Park in unserem Herzen punkten?

Im Halls Gap Visitor Center bekommen wir alle Informationen. Unsere Route führte unter anderem zu den Balconies, der Wonderland Range und dem Aussichtspunkt Pinnacle. Vom Parkplatz aus müssen wir jeweils zwei Minuten bis zu knapp drei Stunden wandern (hin + zurück). Für jeden Fitnessgrad ist somit was dabei.

Der Weg durch den Grand Canyon (diesen Namen findet man irgendwie in jedem Park) über die Wonderland Range ist besonders anstrengend. Jedoch sind die Ausblicke atemberaubend und der Weg ist super.

Wir Drei sind total sprachlos. Der Grampians Nationalpark gehört definitiv zu den schönsten und beeindruckendsten Parks in Australien.

Tour: Ararat – The Grampians National Park – Stawell
Übernachtung: Stawell Caravan Park
Kategorie: Australien
Dieser Artikel wurde am 10. März 2009 in Australien geschrieben.
Schon lange wollte ich mal in einem Helikopter fliegen. Heute sollte der Traum Wirklichkeit werden :-) Weltweit gibt es kaum eine bessere Kulisse für einen Rundflug als die Küste von der Great Ocean Road um die Twelve Apostel. Da auch die Sonne endlich am scheinen war, machten Danny und ich uns auf, dieses Abenteuer zu meistern.

Im Terminal musste ich noch auf die Waage und stellte überrascht fest, dass ich ganze 3kg abgenommen habe. Damit gehöre ich wohl zur absoluten Minderheit der Backpacker in Australien :-) Eigentlich wollten wir gerne in den großen schwarzen Heli, doch statt dessen wurden wir in einen kleinen, wendigen und weißen Heli gesteckt. Wir bekamen ein Headset auf und schon ging die Reise los.

Einfach atemberaubend! Was für ein cooles Gefühl. Man merkt jede einzelne Bewegung, die der Heli macht. Wow. Das hat eine Menge Spaß gemacht. Zwar dauerte der Rundflug keine viertel Stunde, doch der Ausblick war mehr als atemberaubend. Wir haben extra den etwas teureren Tiefflug gebucht, um den besten Blick auf die Twelve Apostel zu bekommen. Jeder Cent hat sich gelohnt!

Nach diesem Adrenalinkick fuhren wir weiter die Great Ocean Road entlang. Was für ein Erlebnis!

Tour: Twelve Apostel – Ararat
Übernachtung: Cathcart Rest Area
Kategorie: Australien