Backpacking Trip

Affentheater

Dieser Artikel wurde am 12. Juni 2009 in Thailand geschrieben.

Will ja nicht zu viel schwärmen, aber es ist echt toll, morgens wach zu werden und über die weiten des Meeres zu blicken :-) Anschließend genießen wir ein super leckeres Frühstück und im Hintergrund hören wir die Wellen am Strand. Paradies halt :-)



Leider haben Julia und ich uns durch die Boots und Busfahrten ein wenig erkältet. Dort läuft die Klima immer bei minus zehn Grad und es ist wie ein Schock, wenn man dann die Tür nach draußen verlässt. Oder halt anders herum, wenn man durchgeschwitzt solch einen Raum betritt. Kann halt auch nicht so gesund sein, denn nun schnupfen und husten wir beide… Aber das hält uns natürlich nicht vom relaxen und schwimmen ab :-) Oder wir entspannten auf dem Balkon von unserem Bungalow.



Laut Lonely Plante befindet sich mitten auf der Insel ein super Aussichtspunkt und so machen wir uns gegen Nachmittag auf den Spaziergang. Dieser dauert dann doch etwas länger als angenommen und da wir beide nicht hundert Prozent fit sind, schafft uns das Wetter natürlich doppelt. Trotzdem hat sich der Weg gelohnt und wir werden mit einem atemberaubenden Panorama belohnt.



Von dort wanderten wir in die Stadt zurück, wo wir in einem Restaurant direkt am Meer frischen Fisch aßen. Ich entschied mich für ein gegrilltes Thunfischfilet. Lecker! Plötzlich drehten sich alle Köpfe im Restaurant, als ein großer Affe quer durch die Tische lief :-) Na wo kommt der denn her? Mit frischen Bananen schafften es die Angestellten schließlich, den Affen wieder aus dem Restaurant zu navigieren…

      

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Kategorie: Thailand

Ko Phi Phi – Das Paradies gefunden

Dieser Artikel wurde am 10. Juni 2009 in Thailand geschrieben.

Wie stellt man sich das Paradies vor? Wir haben es auf Ko Phi Phi gefunden. So was Schönes haben wir noch nie gesehen. Zwar war Ko Samui schon klasse, aber der Anblick hier ist einfach unglaublich. Das ganze sollte noch getoppt werden. Wir wollten ein wenig mehr Ruhe und so machte ich mich am frühen Morgen auf, zu einem weiter entfernten Strand. Long Beach (Hat Yao) ist nur mit dem Boot oder zu Fuß zu erreichen. Laut Lonely Planet fünfundvierzig Minuten, laut Taxi-Boot-Service über eine Stunde, ich war dann nach zwanzig Minuten (mit Fotopause) da. Vor mir lag ein Strand, der einfach der absolute Hammer ist.



Nur einige wenige Resorts und Bungalowanlagen liegen am Long Beach und durch die Nebensaison ist der Strand fast einsam. Genau das haben wir gesucht. Ich checke ein paar Preise und schaue mir ein paar Räume an. Im Phi Phi The Beach Resort haute es mich dann absolut aus den Schuhen..Die Anlage liegt direkt am Meer und hat einen tollen Strand. Von diesem Ausblick (von der Terrasse des Bungalows) war ich mehr als begeistert:



Als ich den Bungalow betrat, verschlug es mir kurz die Sprache. Auf drei Seiten befinden sich Fenster, die den gleichen Ausblick wie die große Terrasse bieten. Selbst beim Duschen haben wir Meerblick! Der Bungalow duftet einladend und alles ist sehr hochwertig. Ja, hier will ich einziehen :-) Blick vom Meer auf The Beach Resort:



Kurze Zeit später checken wir ein und springen umgehend ins Meer. Der Strand in Long Beach ist traumhaft. Das Wasser ist super zum Schwimmen, etwas weiter raus gibt es Korallen zum Schnorcheln (mit echten Baby-Haien!!!) und es ist kaum etwas los. Wir haben den Strand fast für uns und es gibt keine nervigen Strandverkäufer, die einem was verkaufen wollen. Long Beach auf Ko Phi Phi ist das Paradies!

      

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Kategorie: Thailand

Wo ist der Traumstrand?

Dieser Artikel wurde am 09. Juni 2009 in Thailand geschrieben.

Zwar sind wir nur für die Nacht in Krabi, aber wirklich gefallen tut uns die Stadt nicht. Sie ist ziemlich dreckig (viele Kakerlaken – hatten wir sonst nie) und kein Ort, an dem man länger bleiben möchte. Kein Wunder, denn Krabi ist auch nur eine Durchlaufstation oder anders ausgedrückt: Das Absprungbrett ins Paradies. Neben der Trauminsel Ko Phi Phi gelangt man auch schnell zu der Halbinsel Railay und ihren atemberaubenden Postkartenstränden. Letzteren wollten wir zuerst auch anfahren, doch an den schönen Stränden von Railay liegen nur teure Luxusresorts.

Zum Glück ist Nebensaison (und dadurch die Preise günstig), aber als wir bei Tripadvisor die Bewertungen von den günstigeren „Nobelabsteigen“ lasen, verloren wir schnell die Lust. „Dreckig“, „Personal stiehlt“ oder „schlimmstes Hotel überhaupt“ waren bei einigen Resort der Grundtenor. Die Alternative wäre nun also tief in den Geldbeutel zu greifen oder weit weg von den schönen Traumstränden zu übernachten. Nach einer kurzen Überlegung ließen wir dann Railay Railay sein und buchten das Schiff zur Insel Ko Phi Phi :-)



Schon vom Schiff aus erblickten wir die atemberaubende Insel und die malerischen Felsformationen, die auch ein Paradies für Kletterfreunde sind. Ja, Ko Phi Phi wurde vom Tsunami zerstört, doch durch freiwillige Helfer in kurzer Zeit wieder aufgebaut. Und es ist schöner denn je. Weißer Strand, Palmen, türkises Wasser und eine bildschöne Kulisse. Hier lässt sich Urlaub machen. Sonnenuntergang auf Ko Phi Phi:



Das Dorf „An Ton Sai“ am Anleger des Schiffes ist natürlich sehr touristisch. Da diese Nacht die Full Moon Party gefeiert wird, bleiben wir jedoch hier und wollen den Abend mit ein paar Cocktails ausklingen lassen. Zuvor springen wir noch für eine Abkühlung ins Meer, um anschließend durch die einladenden Gassen zu schlürfen und das bunte Treiben zu beobachten. In einer Bar direkt am Wasser sehen wir Nachts eine Feuershow und genießen die tolle Atmosphäre.



Was uns besonders auf Ko Phi Phi gefällt: Es gibt werden Autos noch Roller. Dadurch ist es angenehm ruhig und man muss nicht Angst haben, alle paar Minuten umgefahren zu werden.

Tour: Krabi - Ko Phi Phi

      

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Kategorie: Thailand

Ko Samui Inselrundfahrt

Dieser Artikel wurde am 08. Juni 2009 in Thailand geschrieben.

Um Ko Samui ein wenig zu erkunden, liehen wir uns erneut einen Mietwagen. Zuerst ging es ins Gebirge, um die weite Aussicht zu genießen. (Natürlich fand ich auch wieder unbefestigte Straßen für unseren Suzuki Vitara…) Außerdem stoppten wir an zwei Wasserfällen und sprangen bei einem ins warme Wasser. Zwar fing kurz der Regen an, aber wenn man nass ist, ist man nass :-)



Auf der weiteren Inseltour schauten wir uns einige Strände an, genossen leckere und frische Fruchtsäfte mit Ausblick aufs Meer und erkundeten die Städte. Es findet sich hier echt alles, von der billigsten Absteige bis zum mega teuren Resort mit privatem Swimmingpool. Leider kommt der Regen das ein oder andere Mal zum Vorschein und wir sind glücklich, nicht auf einem Segelboot zu sitzen.



Den folgenden Morgen verbrachten wir an unserem Strand. Die Sonne brannte wieder und die Regenwolken hatten sich verzogen. Um zwölf mussten wir auschecken und wenige Minuten später wurden wir von einem Bulli abgeholt. Es ging zur Fähre, doch zuerst mussten wir in einen großen Bus wechseln. Anschließend überquerten wir das Meer zurück zum Festland, wo wir nach einigen Kilometern erneut den Bus wechseln mussten, um eine vierstündige Fahrt nach Krabi auf uns zu nehmen. Da der Bus einfach irgendwo stoppt und einen „raus schmeißt“ (ohne das man weiß wie es weiter geht) ist es immer wieder ein Wunder, dass alles gut geht. Irgendwer kommt vorbei und holt einen ab. Um 21.30 Uhr Abends (nach insgesamt neun Stunden Transfer) sind wir endlich in Krabi, wo wir uns mit Mirco auf einen Cocktail treffen…

Tour: Ko Samui - Krabi

      

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Kategorie: Thailand

Inselleben auf Ko Samui

Dieser Artikel wurde am 07. Juni 2009 in Thailand geschrieben.

Per Taxi wollten wir vom Flughafen zum Bus-Bahnhof Süd. Der Taxifahrer hielt am Hintereingang von einem großen Gebäude und umgehend kam jemand aus dem Reisebüro nebenan gesprungen, um uns ein Ticket zu verkaufen. Wir ignorierten das Gequatsche und gingen schnurstracks in den vermeintlichen Bus-Bahnhof. Als wir den Eingang hinter uns hatten, merkten wir, dass es sich um den normalen Bahnhof (für Züge) handelt. Super. Also ab ins nächste Taxi. Zum Glück hatten wir genügend Zeit eingeplant und dieses Mal finden wir den richtigen Ort. In unserem VIP-Bus hatte man deutlich mehr Platz als im normalen Bus. Die Sitze ließen sich sehr weit nach hinten stellen und es gab Essen und Getränke. Trotzdem war es nicht als zu bequem zum schlafen und wir bekamen nur für einige Stunden die Augen zu.



Nach einer Stunde auf der Fähre erreichten wir am frühen Morgen Ko Samui. Die Insel ist recht groß und wenn man sie umrundet, fährt man knapp über 50km. Unser Bungalow Resort liegt am Hat Lamai Beach, wie sich später raus stellt, dem Ballermann von Samui. Zum Glück ist auch hier Nebensaison und wir können relaxen. Die Bungalows sind super schön und der Strand ist vor der Tür. So lässt es sich leben :-) Was jedoch ziemlich nervt, sind die Thais am Strand, die einem ununterbrochen was verkaufen wollen. Das Wasser ist angenehm warm und es macht richtig Spaß in die Wellen zu springen. Habe ich schon ein wenig vermisst :-) Da lagen wir Zwei und entspannten:



Den Tag verbrachten wir mit einem sehr langen Strandspaziergang, schwimmen, frische Fruchtshakes trinken und durch die Stadt schlürfen. Im Zentrum ist Bar an Bar, doch zu unserem Glück ist dort nie was los. Einige bleiben die ganze Nacht leer. Doch wir können erahnen, wie es hier in der Hauptsaison abgeht. Dagegen ist der Ballermann aber ein Kindergarten!

      

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Kategorie: Thailand

Baby Elefant

Dieser Artikel wurde am 05. Juni 2009 in Thailand geschrieben.

Pünktlich um sieben Uhr klingelte der Wecker. Wir haben den Mietwagen nur bis halb zwölf und wollen noch was erleben. Zuerst einmal geht es nach dem leckeren Frühstück (wie auch die letzten Tage: Rührei, frische Früchte,…) zum Maesa Elefantencamp. Dieses Camp wurde uns von beiden Reiseführern (Lonely Planet und Dumont) empfohlen, da hier wohl anständig mit den Tieren umgegangen wird. Auf solch eine Aussage haben wir uns verlassen und wurden auch nicht enttäuscht. Das ganze ist ziemlich auf den Tourismus ausgelegt, aber da wir absolut in der Nebensaison hier sind, ist das nicht weiter schlimm. Auf dem Elefanten geht es dann durch den Dschungel. Erneut bin ich sehr beeindruckt, was für schmale Wege solch ein riesiger Elefant gehen kann.



Anschließend sehen wir noch, wie Elefanten im Fluss gewaschen werden und dabei auch einige umstehenden Menschen nass machen :-) Des Weiteren füttern wir ein kleinen Baby-Elefanten, der scheinbar eine Menge Hunger hat. Erneut freuen wir uns, dass wir dort ganz alleine sind. Warum gerade keine Saison ist, weiß ich nicht. Wir waren in allen Hotels (außer in Chiang Mai) die einzigen Gäste. In den Nationalparks sind oft sehr große Parkplätze, doch nur unser kleiner Flitzer steht dort. Wir können uns gut vorstellen, wie es hier in der Hauptsaison ist. Da wollen wir auf keinen Fall hier sein…



Noch ein kleiner Stopp an einem Wasserfall auf dem Weg und schon müssen wir den Wagen wieder abgeben. Autofahren in Thailand ist für mich nicht sonderlich schwierig, doch die Thailänder fahren wir bescheuert. Ich blinke links, bremse und will abbiegen, da zieht ein Roller links an mir vorbei. Das gleiche beim rechts abbiegen mit einem Auto. Beides hätte sehr böse enden können. Auch sonst hat hier jeder seine eigenen Regeln. Wie schnell darf ich eigentlich fahren? Habe nur ein einziges Mal ein Schild gesehen. Manche fahren nur 30km/h, ich überhole sie mit 60 und dann kommt jemand mit 110 von hinten. Jeder so, wie er will :-)



Für uns geht es um 14Uhr mit dem Flieger nach Bangkok. Der Flug dauert eine Stunde (wofür wie mit Zug 16Std gebraucht haben). Von Bangkok geht es anschließend mit dem VIP-Nachtbus (großer Bus, 27 Sitze wie in der Business Class - Bild siehe oben *grins*) auf die Insel Ko Samui. Palmen, Strand und Meer :-) Juhu!!!

      

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Kategorie: Thailand

Piranhas im Wasser

Dieser Artikel wurde am 04. Juni 2009 in Thailand geschrieben.

Früh am morgen lassen wir uns von unserem Hotelchef noch eine Flussfahrt im Langboot andrehen. Sie führt uns an die grenze zu Myanmar und vorbei an Feldern, Bergen und Tempeln. Man kann einfach mal relaxen, sich zurück lehnen und die Umgebung beobachten.



Nach der Bootsfahrt geht es einige Kilometer weiter auf der kurvenreichen Bergstraße, die ebenfalls tolle Aussichten bereitstellt. Ziel ist das Hilltribe „Akah“ Dorf Lorcha. Hierbei handelt es sich quasi um ein lebendiges Museum. In dem vierhundert Einwohner Dorf leben die Menschen noch wie vor vielen Jahren. Während wir mit einem Guide (der wieder kein Englisch spricht) durch die Siedlung ziehen, sehen wir, wie die Leute leb(t)en und arbeiten. Zwar gibt es oft Schilder mit Beschreibungen in englischer Sprache, doch gerne hätte man das manche Mal mehr erfahren. Witzig ist, dass die Leute zwar noch in den alten Hütten leben, draußen jedoch eine neue Satellitenschüssel steht und drinnen ein kleiner TV und ein Kühlschrank neben der Feuerstelle ist.



Gegenüber vom Dorf gibt es einen ganz kleinen Stand mit Essen. Da ich Hunger habe, frage ich den Guide, ob es dort auch für Touristen etwas zu essen gibt. Der schaut erst etwas komisch, führt uns dann aber doch herüber. Mit Händen und Füßen probiere ich dann zu verstehen, was sie im Angebot haben :-) Anschließend habe ich einfach irgendwas bestellt. Was soll ich sagen? Das Essen schmeckte mega gut. Mit Getränk (Wasser), kleinem Nachtisch (frische Bananen) und dem Gericht zahlte ich nur 20 Bath, das sind umgerechnet nur 40 Euro-Cent. So günstig habe ich noch nie gegessen! Mal im Vergleich, für 35L Benzin haben wir 1.000Bath gezahlt! Da kann ja jeder rechnen, wie viel Essen die gute Frau verkaufen muss…



Da zwei unterschiedliche Reiseführer die Spitze des „Goldenen Dreiecks“ (Myanmar, Kambodscha und Thailand) als langweilig bezeichnen, drehen wir einige Kilometer vorher ab und düsen über Chiang Rai Richtung Chiang Mai (ja ja, ich weiß, die Namen sind schnell irreführend). An einem Wasserfall machen wir noch Stopp und wandern ein wenig über wackelige Hängebrücken.



Leider war dieses Mal das Schwimmen verboten, da laut Schild Piranhas im Wasser sind. Das wollen wir dann doch nicht testen :-) Im Dunkeln erreichen wir erneut Chiang Mai.

Tour: Tha Ton – Lorcha – Chiang Mai

      

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Kategorie: Thailand

Fledermäuse und Wasserfälle

Dieser Artikel wurde am 02. Juni 2009 in Thailand geschrieben.

Frisch gestärkt am folgenden Morgen geht es zuerst in die Höhlen von Chiang Dao. Hier finden sich teils sehr alte Buddhastatuen im weit verzweigten Höhlensystem. Da die Gänge mehrere Kilometer in die Tiefe gehen, bleiben wir jedoch nur im vorderen Bereich und lassen uns von einer Frau ein wenig durch die Höhlen führen. Da sie jedoch außer „Elefant, Fledermaus und Buddha“ kein Wort Englisch spricht, ist das ganze eher unspannend. Als sie Julia dann noch eine dicke Spinne an der Wand zeigt, geht es schnell wieder in die andere Richtung :-)



Noch vor einigen Jahren war das Gebiet durch das wir fahren, voll mit Feldern für den Opiumanbau und Schmuggler lebten in den Dörfern, die an Myanmar (Birma) grenzten. Heute wurde der Drogenanbau durch den Tourismus ersetzt und des öfteren sehen wir Luxusresorts an den Straßenseiten. Für uns geht es geradeaus in den Norden. Ziel ist der Pha Dang Nationalpark. Hier warten heiße Quellen und Wasserfälle auf uns. Die Quellen sind allerdings mit 57Grad doch etwas heiß, da würde ich mich ja verbrennen. Da es erneut beginnt zu regnen, wandern wir zum Wasserfall, aber verzichten auf die Schwimmsachen. Zu blöd, denn das Wasser ist sehr angenehm und als es wieder trocken ist, klettern wir doch im Wasserfall herum…



Direkt an der Grenze zu Myanmar geht es dann durch die Gebirge weiter. Des öfteren sehen wir das Militär, die uns auch das ein oder andere Mal den Weg erklären müssen. Zwar gibt es viele Schilder, doch warum sollte man das auch in unserem Alphabet schreiben? Wir haben eine grobe Idee, wo es hin geht und an Kreuzungen werfen wir die Münze :-) Keine Angst, nach Myanmar geht es diesmal aber nicht herüber… Die Straßen sind teils in sehr schlechtem Zustand und super steil, doch die Aussichten von den knapp 2.000 Meter hohen Bergen ist traumhaft. Nur die Regenwolken stören ein wenig den weiten Blick. Auch die Täler sind immer wieder spannend zu betrachten. Hier werden Früchte, Reis oder Kaffee angebaut.



Überall sehen wir glücklich lächelnde Menschen um uns herum. Auf einem einheimischen Markt kaufen wir ein paar Früchte und Essen, bevor wir in Tha Ton unser Hotel am Fluss beziehen.

Tour: Chiang Dao – Arunothai – Tha Ton

      

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Kategorie: Thailand

Chiang Mai und Umgebung

Dieser Artikel wurde am 02. Juni 2009 in Thailand geschrieben.

Nach 16 Stunden Fahrt (drei Stunden länger als angegeben) kommen wir endlich am späten Morgen in Chiang Mai an. Die Betten im Schlafwagen waren sauber und groß genug. Doch der Zug wackelte und quietschte ziemlich stark, weshalb wir immer wieder aus den Träumen gerissen wurden. Umgehend ging es zu unserem gebuchten Guesthouse, von wo wir dann ein wenig die Stadt Chiang Mai erkundeten. Auch hier gibt es an jeder Ecke Tempelanlagen, die zwar interessant sind, sich aber doch wiederholen. Als der Regen dann noch beginnt, verschwinden wir schnell in einem Café, um unsere weitere Tour zu planen.



Die Entscheidung war schnell gefallen: Wir werden ein Auto mieten. Und drei Mal dürft ihr raten, was für eines… Natürlich ein Fahrzeug mit Allradantrieb :-) Zwar entpuppte sich der kleine Suzuki als ziemlich alt und in einem schlechten mechanischen Zustand, aber er wird uns hoffentlich überall hin bringen. Aufgrund der Wetterlage (es gibt mehrfach am Tag Regenschauer), ist ein eigenes Auto für uns die beste Lösung, da man ziemlich unabhängig und spontan sein kann. Zuerst ging es am folgenden Tag den nahen Berg hinauf und weitere 309 Stufen in die Höhe zum Wat Phra That Doi Suthep Rajvoravihara (fragt jetzt nicht, wie man das ausspricht,…). Neben einer fantastischen Aussicht auf Chiang Mai besticht der bedeutendste Tempel von Nordthailand mit einer Menge Gold. Das Bild zeigt einen kleinen Teil der Anlage von außen. Die Glocken zu läuten soll Glück bringen…



Nachdem wir die Stufen wieder hinunter gelaufen sind, geht es weiter in die Bergwelt. Es regnet erneut und die nun einspurige Straße windet sich nur so durch das Gebirge. Auf dem Weg zur Kun Chang Kian Mong Village stoppen wir für ein Kaffeepause an einer Plantage und genießen den Blick über die Felder.



Der Weg wurde immer schlechter und kurviger, bevor er endgültig ganz ohne Asphalt war, aber so mag ich es ja :-) Im Dorf lächelten uns die Menschen zu und alle wirkten ziemlich glücklich. Schon komisch, wenn man überlegt, wie die Menschen hier leben. Nur eine Stunde entfernt ist die nächste Stadt, mit Starbucks und Subway. Überrascht war ich, dass jedes Haus eine Solarzelle im Garten hatte – haben die auch noch irgendwo High-Speed-Internet versteckt? :-)



Auf dem gleichen Weg ging es zurück nach Chiang Mai und von dort weiter in nördliche Richtung. Dank meinem weiblichen „Navigationssystem“ fuhren wir doch weiter als geplant und landeten in Chiang Dao. Dort gab es im Lonely Planet eine Empfehlung für eine Unterkunft, die wir dann vergeblich suchten. Leute fragen hilft nur bedingt weiter, da so gut wie niemand Englisch spricht. Zu unserem Glück fanden wir dann doch noch jemanden der etwas von dem verstand, was wir sagten. Im Gespräch mit ihm und einigen weiteren Thais fand sich eine Familie, die uns den Weg zeigen wollte :-) Wir folgten dem kleinen Roller, auf dem die ganze Familie (2 Kiddies + 2 Erwachsene) Platz hatte. Im Dunkeln kamen wir schlussendlich erschöpft bei den Bungalows an…

Tour: Chiang Mai – Chiang Dao

      

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Kategorie: Thailand