Backpacking Trip

Meine Reise durch Australien - ein Rückblick

Dieser Artikel wurde am 10. August 2009 in Kambodscha geschrieben.

Diesen Artikel über Australien habe ich schon vor ein paar Tagen geschrieben, doch vergessen online zu stellen. Nun also ein kurzer Rückblick auf meine Reise durch Australien:

Ende. Aus. Vorbei. Ich kann es noch nicht wirklich glauben, aber ich habe Australien verlassen. Die Zeit verging viel zu schnell. Was lässt sich als Zusammenfassung sagen? Ich habe meinen Traum gelebt und es war besser, als ich es mir jemals vorgestellt hätte. Australien ist einmalig, die Leute sind super freundlich und es gibt so viel zu erleben. Für mich habe ich den perfekten Weg gefunden, das Beste aus meiner Zeit heraus zu holen. In der Sprachschule habe ich viele Freunde aus der ganzen Welt gewonnen.Während der Reise in meinem Geländewagen habe ich nicht nur das wahre und bezaubernde Australien erkunden können, sondern kam auch mit vielen Einheimischen in Kontakt.

Meine Tour war eine Kombination aus allem: Den größten Städten, einmaliger Natur, purem Action und jeder Menge Spaß. Auch wenn nicht alles immer perfekt gelaufen ist, darf ich mich keinesfalls beklagen. Denn das wohl Wichtigste: Ich bin gesund und munter! Die Zeit hier hat mich geprägt und wohl auch (hoffentlich positiv) verändert. Die wohl wichtigste Botschaft, die ich nach draußen senden kann ist, dass wenn man Träume hat, sollte man diese auch leben. Natürlich hat mich das ganze einen Haufen Geld gekostet, doch was ich dafür zurück bekommen habe ist unbezahlbar! Oder wie eines meiner Lieblings-Sprichwörter sagt: „Go confidently in the direction of your dreams! Live the life you’ve imagined.“ (Henry David Thoreau)

Beim Fallschirmsprung wurden wir gefragt, ob dass das Highlight unserer Australienreise war. Fast alle Anwesenden antworteten mit Ja. Für mich war das ein besonderer Moment, aber nicht DAS Highlight. Den solch ein einzelnes Highlight gibt es nicht für mich. Die Zeit in Sydney war einfach klasse, Victoria’s High Country und Cape York waren beide extreme Geländetouren, die unbeschreiblich spannend waren, Australiens Outback war atemberaubend, Ayres Rock und die Umgebung magisch, die Reisen mit Cody und den Holländern super interessant und lustig,… Ich habe sooooo viel erlebt. Dies alles sind Highlights. Selbst mit der Pistole am Kopf könnte ich nicht DAS Erlebnis heraus picken. Für mich persönlich habe ich die perfekte Tour gemacht. Ich habe mich von nichts abschrecken lassen und immer das gemacht, was ich wollte. Dadurch wurde diese Reise absolut einmalig.

Wenn ich so drüber nachdenke, gibt es doch ein Highlight: Die Menschen, die ich auf meiner Rundreise getroffen habe. Überall wurde ich mich offenen Armen empfangen, mir wurde geholfen und ich erhielt viele Einblicke in das Leben von „echten Australiern“. Die Mentalität und Freundlichkeit der Menschen hier werde ich am meisten vermissen. OK, und natürlich die vielen 4WD-Tracks :-)

Schlussendlich kann ich nur jedem dazu ermutigen, solch einen Schritt zu wagen. Egal ob Australien, Afrika oder sonst wo auf der Welt, solch ein Erlebnis ist einmalig und man wird es für immer in Erinnerung halten. Und wie die holländische Familie gezeigt hat, ist es nie zu spät dafür:-)

      

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Kategorie: Australien

Auf Entzug

Dieser Artikel wurde am 01. August 2009 in Australien geschrieben.

Ich mache meine Entscheidung mal ganz schnell offiziell, bevor ich es mir in den nächsten Minuten anderes überlege :-) Egal ob ich auf dem Campingplatz, dem Apartment in Bondi oder dem Hostel lebte, zwei Dinge gehörten fast täglich zu meinem Leben dazu: Alkohol und Kaffee :-) Mit Freunden trinkt man Abends gerne Mal einen Whisky, nach einem langen heißen Tag gönnt man sich ein kaltes Bier, auf Partys gibt es Vodka,… Da quasi fast meine ganze Reise aus „langen und heißen Tagen“ bestand und nun auch im Hostel viel gefeiert wird, kann ich die Tage ohne Alkohol fast an meinen Fingern abzählen. Auch war der tägliche Cappuccino ein fester Bestandteil meines Tagesablaufes. Manches Mal bin ich mit Cody oder den Holländern über eine Stunde Umweg gefahren, nur um einen frischen Kaffee zu genießen – das spricht wohl für sich :-)

Wenn ich zurück in Deutschland bin, werde ich für einen Monat komplett auf beide Drogen verzichten. Ok, eine Willkommensparty darf es aber noch geben :-) Anschließend jedoch werde ich bis zu meinem Geburtstag „nur Wasser“ trinken. Somit kann ich mich da dann gleich doppelt drauf freuen! Was fällt mir wohl schwerer? Wenn ich tippen müsste, würde ich klar zum Kaffee tendieren. Aber schauen wir mal…

      

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Kategorie: Australien

Macau - Hong Kong - Kambodscha

Dieser Artikel wurde am 31. Juli 2009 in Australien geschrieben.

Wer mich kennt weiß, dass ich viele Dinge oft lange im Voraus plane und mich genau informiere, bevor ich Entscheidungen treffe. Somit macht es mir immer wieder besonders viel Spaß, irrationale Entscheidungen zu treffen und spontan Dinge zu tun, die nicht wirklich Sinn ergeben. Vor einigen Tagen wollte ich einen Flug nach Kambodscha buchen. Auf der Website der Fluggesellschaft tauchte plötzlich ein Land mit dem Namen Macau auf. Häää, dachte ich mir, was ist denn das? Keine zehn Sekunden später wurde ich dank Google aufgeklärt. Lange Rede kurzer Sinn: Ich fliege von Bangkok nach Macau und reise von dort nach Hong Kong ein. Warum auch nicht? Der Flug war spottbillig und interessant ist es allemal. Nach fünf Tagen geht es zurück nach Bangkok und von dort dann weiter nach Kambodscha. Na wenn das nicht spannend wird :-)

Ich sitze jetzt gerade am Flughafen und habe immer noch nicht begriffen, dass ich Australien verlassen werde. Bis eben hatte ich noch eine super gute Laune. Die Zeit in Australien war einmalig und gehört zu einem der größten Abenteuer, die ich in meinem Leben haben werde. Es war oft atemberaubend, spannend und einfach klasse. Eine längere Zusammenfassung werde ich die Tage mal verfassen, wenn ich aus etwas Distanz auf die letzten Monate blicken kann. Mit einem lachenden und einem weinenden Auge werde ich nun das Flugzeug Richtung Bangkok besteigen.

      

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Schnee in Australien

Dieser Artikel wurde am 31. Juli 2009 in Australien geschrieben.

Super Schnee, wenig Schlaf, alle Knochen noch heile, aber ein paar blaue Flecken und überall Schmerzen. So oder ähnlich lassen sich meine drei Tage im Schnee von Australien zusammenfassen. Die Lifte laufen zwischen 1300m bis auf knapp über 2000m und die Verhältnisse zum Snowboarden sind super. Die längste Abfahrt zieht sich über 3,7km den Berg hinunter. Es gibt mehr als zehn verschiedene schwarze Pisten und ein paar Boarder-Parks mit Sprungschanzen und all so einem Zeugs zum Spaß haben :-) Und das ganze zwischen Eukalyptusbäumen. Koalas habe ich aber nicht gesichtet…



Unsere Gruppe besteht fast nur aus Australiern und dadurch steht neben dem Skifahren auch das Trinken sehr hoch im Programm. Nur Jack und ich bringen es zustande, drei Tage lang von morgens acht bis Abends fünf Uhr auf dem Board zu stehen. Es gibt nur eine kurze Mittagspause. Der Rest der Gruppe verzieht sich meist schon gegen Mittag in die Kneipen. Dazu kommen noch Partys bis in die Nacht und nach nur ein paar Stunden Schlaf, klingelt um sechs Uhr der Wecker. Da fragt man sich doch das manche Mal, warum wir uns das ganze antun :-) Aber sobald ich dann den Hang hinunter fahre und den Fahrtwind um meine Ohren sausen höre, ist das Schlafdefizit ganz schnell vergessen.



Das Wetter ist meist super, nur weit oben endet man des öfteren in den Wolken. Da kann es auch schon mal passieren, dass man seine Hand vor Augen nicht mehr sieht. Ziemlich blöde auf einer schwarzen Piste ohne richtige Skibrille. Aber bin trotzdem heile runter gekommen :-) Trotzdem habe ich einige blauen Flecken und ich hoffe, dass ich morgen im Flugzeug still auf meinem Hintern sitzen kann.

Die Tour an sich war spitze. Nur der Anbieter mehr als schlecht. Die Unterkunft grausam, das Essen zum abgewöhnen und unser Bus ist ganze vier Mal kaputt gegangen! Will das jetzt nicht weiter ausführen – aber es nervt gewaltig, wenn der ganze Körper schmerzt, man nur noch in die Sauna will und dann knapp zwei Stunden draußen im Kalten stehen muss. Aber hey, dafür war es günstig und wir hatten eine Menge Spaß :-)

      

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Kategorie: Australien

Snowboarden in Australien

Dieser Artikel wurde am 28. Juli 2009 in Australien geschrieben.

Was macht man, wenn einem noch fünf Tage in Australien bleiben und man noch einmal was Aufregendes erleben möchte? Snowboarden :-) Ja richtig gelesen: Snowboarden in Australien! Keine Skihalle sondern echter Schnee und das im Juli. Glaubt ihr nicht? Schaut hier:



Gestern Abend um sechs ging es los und um kurz nach Mitternacht erreichten wir die Snowy Mountains. Habe natürlich was billiges gebucht und so muss ich damit leben, dass ein normales Doppelzimmer für acht Leute umfunktioniert wurde. Dank Ski und Snowboards, Skischuhen und Taschen, bleibt da kaum Platz zum atmen :-) Aber egal, nach einem Tag auf der Piste bin ich eh so müde, dass ich tot ins Bett falle.

Zum Glück kann man hier Hosen und Jacken leihen und natürlich auch Snowboards und Schuhe. Als ich das erste Brett in der Hand hielt, bekam ich einen kurzen Lachkrampf. Damit ist wohl kürzlich jemand gegen den Baum gefahren. Das fiel fast auseinander. Ein kleiner Aufpreis ließ mich dann zum Glück ein klasse Burton-Board in der Hand halten ;-) Auf in den australischen Schnee!

Tour: Sydney - Snowy Mountains (Kosciuszko National Park / Thredbo)

      

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Kategorie: Australien

Dauergrinsen gewünscht?

Dieser Artikel wurde am 25. Juli 2009 in Australien geschrieben.

Hier das Rezept: Tür auf und aus 14.000ft (knapp 4.500m) aus dem Flugzeug springen :-) Ich verspreche euch, ihr werdet den ganzen Tag mit einem Grinsen im Gesicht herum laufen! Das war mehr als nur cool, das war einfach mega super klasse! Besonders toll war in diesem Fall die Kulisse. Dank traumhaften Wetter konnten wir sehr weit blicken. Auf der einen Seite lagen die Berge und auf der anderen das Meer. Unter uns der Strand. Besser geht es kaum :-)



(Sorry für die schlechte Bildqualität. Die Bilder sind aus dem Video. Das ist dafür umso besser!) Schon im Flugzeug war es super. Ich bin noch nie mit solch einem kleinen Ding geflogen. Wir saßen verkehrt herum und neben mir war die Tür, die komplett aus Plexiglas bestand. So schaute ich schon beim fliegen immer nach unten :-) Durch den tollen Ausblick fand ich das so spannend, dass ich immer noch keine Aufregung verspürte.



Erst als die Tür geöffnet wurde schoss das Adrenalin in mir hoch. Endlich. Wie lange wollte ich sowas schon machen. Nun war es also soweit. 60 Sekunden freier Fall. Über 200km/h. Juhuuuuuuuuuu!



Natürlich war auch ich am schreien. Wie in der Achterbahn gehört das einfach dazu :-) Dort oben hatten wir minus zehn Grad, da wurde es ganz schön kalt im Gesicht. Aber das merkte ich kaum, so begeistert war ich von dem freien Fall. Durch die Geschwindigkeit war es super laut um uns. Als sich jedoch der Fallschirm öffnete wurde es plötzlich so ruhig und friedlich. Wow. Das war ein ganz besonderer Moment. Man war quasi ganz alleine und konnte die Welt von oben sehen.



Ich durfte dann auch selber steuern und war schon ziemlich beeindruckt, was man alles mit solch einem Ding anstellen kann. Das einzig blöde: Es war viel zu schnell zuende. Wäre am liebsten gleich wieder ins Flugzeug gehüpft :-)

      

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Kategorie: Australien

Abschiedstränen

Dieser Artikel wurde am 21. Juli 2009 in Australien geschrieben.

Ich kann es noch nicht ganz glauben. Nach nur vier Stunden Schlaf (gestern war ich auf einer Abschiedsparty) stand ich heute morgen um sieben Uhr am Flughafen. Ein LKW-Fahrer aus Brisbane kam geflogen, um sein neues Spielzeug – meine Trixy – abzuholen. Tja und jetzt sitze ich hier im Café und weiß nicht so recht wohin. Sechs Monate und ganze 30.158km habe ich mit dem Cruiser verbracht und nun war es an der Zeit, Abschied zu nehmen. Hoffentlich kommt „sie“ in gute Hände. Der nächste Cape York Trip ist jedenfalls geplant :-) Und noch mal als Erinnerung: Australiens Outback.



Ein paar abschließende Worte zu dem Wagen: War ich zufrieden mit dem Cruiser? Ja und nein. Würde ich noch einmal starten, würde ich ein paar Dinge anders machen. Man lernt aus Fehlern. Auch wenn die meisten Dinge eher Erfahrungen sind. Ich würde jedenfalls niemanden zu einem „Backpacker-Auto“ raten. Die Wagen sind einfach zu ausgelutscht. Kaum jemand zahlt Geld für Service und Reparaturen. Jeder probiert nur die möglichst vielen Kilometer für wenig Geld raus zu holen. Der Vorteil: Man spart eine Menge Geld beim Kauf. Oft sind die Wagen deutlich günstiger und haben all das Campingzeugs schon mit dabei. Wäre ich am Ende günstiger dabei weg gekommen, wenn ich einen „scheckheftgepflegten“ 4WD von einer Familie gekauft hätte? Ich weiß es nicht.

Des Weiteren hätte ich den Wagen von Beginn an mit einem ordentlichen Fahrersitz ausstatten sollen. Entweder aus einem neueren Modell oder gleich einen vernünftigen Recaro-Sportsitz. Mein Sitz hat weder Seitenhalt, noch ist er bequem. Er ist alt und durchgesessen. Die 30.000km (die deutlich mehr Zeit in Anspruch nehmen als in D) haben von meinem Rücken viel abverlangt. Dazu das Schlafen auf Luftmatratzen. Hoffe ich habe nichts dauerhaft beschädigt. Rückenschmerzen habe ich jedenfalls des öfteren….

Fest steht jedoch: Landcruiser sind definitiv die besten Geländewagen – im Gelände!

      

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Kategorie: Australien

3… 2… 1… deins!

Dieser Artikel wurde am 19. Juli 2009 in Australien geschrieben.

Und verkauft. Jedenfalls theoretisch. Muss jetzt noch warten, bis der gute Herr vorbei kommt und mir das Geld in die Hand drückt. Anschließend kann ich dann durchatmen. Ist wohl einer der wenigen „Backpacker-Autos“, die wieder zurück an einen Australier gehen. Wenn man überlegt, dass ein Outback-fähiger Mietwagen (Landcruiser) mit Vollkaskoversicherung $7.000 im Monat kostet, ist es ein wahres Schnäppchen gewesen, mit meinem Wagen durch Australien zu fahren. Das Beste bei den Vermietern ist jedoch, das man mit deren Autos z.b. nach Cape York fahren darf, aber der Old Telegraph Track ausgeschlossen ist. Das ist wie wenn man einen Skiurlaub bucht und dann den Lift nicht benutzen darf :-) Man hat also den besten Geländewagen und darf mit ihm höchstens über Feldwege fahren. Tztztz… Hier noch einmal ein Bild von meinem Schmuckstück vor Victorias’s High Country Kulisse:



Rein zufällig fiel mir heute ein Werbeprospekt ins Auge. Die bieten unter anderen Cape York Trips an. Elf Tage $3.500 pro Person (im Zelt!!!) mit einem 4WD-Bus. Und wie auch bei den Mietwagen, der Old Telegraph Track wird nicht befahren. Da zahlt man ein Schweinegeld und wird dann über die Rentner-Strecke ans Ziel gebracht. Doch ohne den Old Telegraph Track ist Cape York eher unspektakulär. Scheinbar wissen das die meisten Touristen aber nicht. Ich hätte meine Sitze im Auto mal besser vermarkten sollen. Ein Zelt und Essen hätte es bei mir auch gegeben. Dazu noch Adrenalinkicks und jede Menge Action. Hätte ich mir mal eher überlegen sollen…

Mich hat der Landcruiser mit Vollkaskoversicherung und allen Reparaturen im Vergleich jedenfalls nur ein Bruchteil gekostet. Dazu war ich dann noch komplett mit Zelt und Campingzeugs ausgestattet. Und wenn man bedenkt, dass ich gerade durch die Reparaturen eine Menge Australier kennen gelernt habe, hat sich das sogar irgendwie wieder bezahlt gemacht. Apropo Reparaturen: Drei Tage vor Auktionsende viel einem Interessenten auf, dass meine vordere Feder gebrochen war. Habe ich nie bemerkt, doch hätte ich den Wagen noch einmal mit ins Gelände genommen, hätte ich ein kostenintensives Problem gehabt. Auch hätte ich einen schweren Unfall produzieren können, wenn mir die Feder irgendwo auf dem Highway gebrochen wäre. Somit bin ich schon ziemlich glücklich, dass alles gut ging. Nur wieder blöd, dass das noch vor dem Verkauf repariert werden muss. Die Werkstadt wollte $500 :-(



Es waren vier von sechs Blättern gebrochen (siehe Bild). Das ist gar nicht gut. Verschweigen wollte ich das ganze bei ebay auch nicht. Schließlich will ich nicht verantwortlich sein, wenn jemand mit dem Wagen einen Unfall verursacht. Danke meinem Kumpel John reparierten wir zusammen den Wagen für ganze $50 (für eine Blattfeder vom Schrottplatz) und ein paar Bier. Gut das die Australier so hilfsbereit sind.

      

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Kategorie: Australien

Unglaublich

Dieser Artikel wurde am 15. Juli 2009 in Australien geschrieben.

Kaum zu glauben: Nach dem der britische Backpacker Jamie Neale in den Blue Mountains verschwunden war, haben die Retter schon fast die Hoffnung aufgegeben. Heute, 12 Tage später wurde er gefunden. Eben war ein Kamerateam von Channel 9 bei uns im Hostel, den der Brite hatte hier gewohnt, bevor er vor einigen Tagen von einer Wanderung nicht zurück kam. Da hat aber jemand verdammt Glück gehabt! Hier die ganze Strory.

Grundsätzlich sollte man in solchen Gebieten lieber auf dem Weg bleiben und bestenfalls eine geführte Wanderung machen. Sprachschulen bieten dabei oft gemeinsame Ausflüge an und somit muss niemand alleine solch eine Wanderung wagen. Somit bietet die Sprachreise Australien nicht nur Potential zum Englisch lernen, sondern spannende Trips können mit der gesamten Gruppe unternommen werden! Dann geht auch niemand verloren!

      

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Zwischen Café und Couchecke

Dieser Artikel wurde am 15. Juli 2009 in Australien geschrieben.

Oh je, da habe ich schon Wochen (besser Monaten) nicht mehr in meinen Feedreader geschaut und das Ding ist mir fast um die Ohren geflogen. (Was ist ein Feedreader?) Über 2.500 Artikel aus 44 abonnierten Feeds. Da ich mich aber mal wieder auf den neusten Stand bringen muss, was mein Internet-Wissen angeht, musste ich das heute durcharbeiten. OK, war viel Schrott und Unwichtiges dabei. Zum Glück auch Einiges, was einen Lachkrampf auslöste. Einige Neuigkeiten im SEO-Bereich brachten mich schon stark zum grübeln. Aber das macht die ganze Suchmaschinengeschichte besonders spannend: Jeden Tag kann sich etwas gravierend ändern. So muss man immer am Ball bleiben.

Noch vier Tage ist mein Auto auf eBay und hat neben 1.000 Seitenaufrufen, über 150 Beobachter. Na da hoffe ich doch, dass sich zum Schluss zwei (oder gerne mehrere) gegenseitig in die Höhe steigern :-) Aber das Risiko ist natürlich gegeben, dass nichts mehr passiert. Würde den Wagen ja selber hochsteigern, aber wäre schon ziemlich blöde, wenn ich ihn schlussendlich selber kaufe :-) Also beten, hoffen und die Daumen drücken…

Heute Nacht war Schnee gemeldet. Wir hatten Null Grad aber als ich dann am Morgen die Gardinen (ja sowas habe ich in meinem Geländewagen) zur Seite schob, war alles wie immer: Kalt :-)

      

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