Backpacking Trip

Sydney: Toyota Landcruiser HJ60 zu verkaufen

Dieser Artikel wurde am 09. Juli 2009 in Australien geschrieben.

Nur noch 80km lagen vor mir und ich sah die Vorstädte von Sydney. Bevor ich den Wagen verkaufen kann, muss ich zuerst eine große Säuberungsaktion starten. Die 30.000km haben ihren Tribut gefordert und innen drin war überall Dreck. Zwar habe ich den Wagen öfters mal durch gesaugt, doch so richtig sauber wurde er nie. Am Straßenrand sah ich eine große Waschstraße, die auch einen Putzservice anboten – zum Festpreis :-) Die 50 Euro investierte ich gerne. Bis zu vier Inder wuschen, putzten, polierten, saugten und säuberten den Wagen über eine Stunde lang. Ich saß währenddessen gemütlich auf einem Sofa in einer Lounge, trank kostenlosen Cappuccino und schaute dem wilden Treiben zu. Besonders gut war, dass sie den ganzen Wagen für mich aus und wieder einräumten. Das ist Service. Hätte sonst nicht gewusst, wohin mit all den Sachen.


So hundert Prozent zufrieden war ich nicht vom gebuchten „Showroom finish“, aber andererseits haben sie eine super Arbeit geleistet. Mich hätten alleine die Reinigungsmittel fast genauso viel gekostet und besser hätte ich es auch nicht hin bekommen. Anschließend verbrachte ich eine lange Zeit damit, den Wagen in Ebay zu stellen. Toyota Landcruiser series 60 for sale!!! Nach nur einem Tag beobachten 124 Leute die Aktion und ich hatte ein paar Anrufe. Hoffentlich lohnt sich die Idee mit Ebay. Habe ein gemischtes Gefühl.

Leider regnete es den ganzen Tag und so verbrachte ich die Nacht im Auto unter der Brücke :-) Neben mir lag ein Penner, mit dem ich ein paar Bier teilte… Außerdem war ich noch im Kino, um mir Transformers 2 anzuschauen. Super cool. Da könnte mein Wagen fast mitspielen :-)

Den nächsten Tag werde ich damit verbringen, in Hostels und Internetcafes Poster von meinem Auto an die „schwarzen Bretter“ zu heften. Auch im Internet werde ich die Werbetrommel rühren. Hoffentlich lohnt sich die Aktion!!!

Tour: nach Sydney
Übernachtung: Bondi Junction im Auto unter der Brücke :-)

      

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Kategorie: Australien, Sydney

Thailand - Australien

Dieser Artikel wurde am 15. Juni 2009 in Australien geschrieben.

Nachdem Julia den Flieger in die Heimat genommen hatte, blieben mir noch zwei Tage in Thailand. Wollte eigentlich am Strand in der Nähe von Bangkok entspannen, doch nach einer Zugfahrt (ohne Klima – schwitz), wurde ich vom Regen empfangen. Klasse. Gegen Abend verschwanden die Wolken und ich konnte auf ein Jazz-Festival gehen. Live Musik am Strand ist doch schon richtig super. Nur halt leider nicht so ganz mein Musikgeschmack :-) Trotzdem herrschte eine tolle Stimmung und ich schaute mir ein paar Bands an.

Der nächste Tag war auch nur Regen und ich wanderte von Café zu Café, besuchte den Frisör und verschlang ein spannendes Buch. Das zum Thema Strandurlaub… Heute ging der Flug nach Sydney, welcher erneut recht gut war. Emirates ist absolut zu empfehlen! Nur die blöde Frau neben mir nervte gewaltig, da sie mich drei Mal aus dem Schlaf riss. Sie bewegte sich so unvorsichtig, dass ich ihren Ellenbogen oder Fuß irgendwo hin bekam und erschrocken aufwachte. Doch sie tat jedes Mal, als wenn nichts gewesen wäre. Danke.

Ich gehörte in Sydney zu den vielen anderen „dummen“ Touristen, die Australien dauerhaft mit Sommer und Sonne verbinden. In kurzer Hose, Flip-Flops und T-Shirt verließ ich den Flieger. Kurz wunderte ich mich über die Leute in Winterjacken und Schal, als mich die erste frische Brise erwischt. Hilfe, hier ist ja Winter! Hab auch gleich einen coolen Spruch gelernt: „It’s cold enough to freeze the balls off a brass monkey.“ Im Vergleich zu den Temperaturen in Thailand, erwarte ich hier jede Sekunde Schnee. Nur die Frische der Luft tut richtig gut. Endlich wieder durchatmen.

Da ich in Sydney einige Stunden vor meinem Weiterflug nach Cairns habe, fuhr ich zu meiner Ex-Schule, um mal alle meine Briefe (bzgl. des Autos) abzuholen. Da wartete ein ganzer Stapel. Einer war rot/rosa und enthielt einen Strafzettel! Habe wohl irgendwo in Brisbane ein Stoppschild überfahren. Da die Frist natürlich schon längst abgelaufen war, kostete es mich etwas Überzeugungsarbeit, dass die nun zusätzlich angefallenen Kosten nicht weiter berücksichtigt wurden. Abschließend zahlte ich die originalen $60 (anstelle von über zweihundert). Als ich auflegte fiel mir das klein gedruckte Datum des Vergehens ins Auge: 31.01.09. Hallo? Ich habe den doch erst Anfang Februar gekauft! Also erneut ans Telefon…

      

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Kategorie: Australien, Sydney

Freude & Trauer – nah beieinander

Dieser Artikel wurde am 02. Februar 2009 in Australien geschrieben.

Mit dem Spruch im Hinterkopf: „Man soll gehen, wenn es am Besten ist.“ wurde es langsam für mich Zeit, Sydney zu verlassen. Viele meiner Freunde werden bald zurück in die Heimat fliegen, auf Weltreise gehen oder durch Australien touren. Somit wurde es für mich Zeit, die Zelte hier abzubrechen und einen neuen Abschnitt in Australien zu starten.

Meine Zeit in Sydney war super. (Auch wenn zwischendurch nicht alles perfekt gelaufen ist.) Ich habe viele Freunde aus der ganzen Welt gewonnen, die Stadt war einfach nur wunderschön und Bondi Beach ein Traum. Ich werde Sydney sehr vermissen. Nach solch einer langen Zeit, wächst einem die Stadt ziemlich ans Herz! Noch ein letztes Erinnerungsbild von Bondi:



Samstag Mittag ging mein spontan gebuchter Flug nach Brisbane. Am Flughafen wurde ich von drei deutschen Jungs abgeholt, die mir etwas Schönes mitbrachten: Einen Toyota Landcruiser Series 60 Baujahr 1989 mit 395.000km auf dem Tacho und einem starken 4.0 Liter Dieselmotor. Ein paar Tage zuvor waren sie mit dem Auto in der Werkstatt und der Check brachte nur ein paar Mängel hervor. (So wurde mir das ganze jedenfalls verkauft.) Mir wurde das Auto gezeigt und erklärt und anschließend kaufte ich es mit einem (noch) guten Bauchgefühl.

Heute (Montag morgen) habe ich mit der Werkstatt telefoniert, um einen Termin für die Reparatur zu machen. Dabei kam dann raus, dass die Jungs extra verlangt haben, nur die Preise für die Ersatzteile aufzulisten und nicht die Arbeitsstunden (was angeblich sehr komisch ist, laut Mechaniker). So kommt bei einem der Dinge zu $100 Teilekosten leider $1.500 Arbeitslohn hinzu!!! Was zeigt das mal wieder? Die Leute sind alle nett und freundlich und von hinten hauen sie dir dann wieder die Latte über den Kopf. Da habe ich wohl wieder einmal zu viel in das Gute im Menschen vertraut. Die Kosten sind für die Reparatur leider viermal so hoch, wie es mir von den Jungs versichert wurde. Dazu kommt noch, dass die das Auto für drei Tage in der Werkstatt brauchen und ich nun bis nächsten Montag in Brisbane bleiben muss. (Termin ist erst Donnerstag.)

Leider gibt es keine Alternative. So weiterfahren und im Outback eine Motorpanne riskieren ist jedenfalls nicht die beste Idee :-) Hoffe nur, dass bei der Reparatur nicht noch „das ein oder andere“ hinzukommt… Drückt mir die Daumen!

      

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Kategorie: Australien, Sydney

Atemberaubend: Der Bridge Climb

Dieser Artikel wurde am 30. Januar 2009 in Australien geschrieben.

Zum Abschied habe ich von meinen Arbeitskollegen den Bridge Climb geschenkt bekommen. Hierbei handelt es sich um DIE mega Attraktion in Sydney. Der Weg über die Harbour Bridge. Doch nicht etwa auf dem Bürgersteig, sondern oben über die oberen Bögen der Brücke!



Das Geschenk hat mich sehr gefreut und ich habe lange gewartet es einzulösen. Heute war das perfekte Wetter: Sonnig, keine Wolke am Himmel und „nur“ 25 Grad. (Das Bild habe ich an einem anderen Tag aufgenommen.) Auf geht’s!

Ein Mann, ein Traum: Die Geschichte des Bridge Climbs begann 1989. Paul Cave hatte die grandiose Idee und präsentierte seine Vorstellungen der Stadt Sydney. Diese fand über 60 Gründe, warum der Bridge Climb nie Realität werden würde. Doch der gute Herr Cave gab nicht auf. Gutachten, Spezialisten, Versuche und neue Erfindungen stellten schließlich sicher, dass das ganze machbar ist. Paul musste mehrere Millionen in seinen Traum investieren, bevor 1998, neun Jahre später, der erst Bridge Climb über die Harbour Bridge gestattet wurde. Bis heute sind über 2 Millionen Menschen über die Brücke geklettert, Paul gewann viele Unternehmer-Preise und setzt mit dem Bridge Climb bisher mehr als 350 Millionen Dollar um.



Zurück zu mir: Vor dem Start gab es natürlich eine Einweisung. Ich habe zwar gehört, dass man keine Kamera mitnehmen darf, wollte diese aber einfach mit schmuggeln :-) Tja, dumm gelaufen. Nicht nur, dass man einen Anzug tragen muss, der keine Taschen und den Reißverschluss auf dem Rücken hat, außerdem wird man noch durch einen Metalldetektor geschickt. (So muss ich halt pro Foto ganze $20 zahlen.) Wir sind 10 Leute und innerhalb von zwei Minuten kennt unser Tour-Guide all unsere Namen. Respekt! Wir werden mit allen nötigen Dingen ausgestattet und bekommen sogar Kopfhörer mit Militärtechnik. Da es auf der Brücke sehr windig ist, senden die Lautsprecher keine Töne sondern Impulse, die dann im Ohr zu Tönen umgewandelt werden. (Oder sowas in die Richtung, jedenfalls verdammt beeindruckend.)



Die Tour dauerte insgesamt 3,5 Stunden und war einfach atemberaubend. Die Aussicht war ein Traum und das Gefühl auf der Harbour Bridge unbeschreiblich. Man fühlt sich die ganze Zeit sehr sicher und der erwartete Adrenalinschub blieb aus. Dafür wird viel erklärt und gezeigt, man kann staunen und die einzigartige Aussicht genießen. Diese Tour ist wirklich einmalig und 100% zu empfehlen! Also nochmal einen herzlichen Dank an meine ganzen Ex-Kollegen!!! Übrigens hier noch mal das tolle Bild von der Aussicht beim Bridge Climb bei Nacht.

      

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Kategorie: Australien, Sydney

Ins Wasser gefallen

Dieser Artikel wurde am 28. Januar 2009 in Australien geschrieben.

Am 26. Januar war der berühmte Australia Day - Australiens offizieller Nationalfeiertag. Vor exakt 221 Jahren landete Captain Cooks „First Fleet“ im Hafen von Sydney. Damit beginnt zwar nicht die Geschichte Australiens (man frage nur die Ureinwohner), aber zumindest die Geschichte des modernen Australien.

Aus diesem Anlass war die ganze Stadt voll mit Veranstaltungen. Shows für Kinder, Ausstellungen, Livemusik,… Überall sieht man Menschen mit Australien-Flaggen-Tattoos im Gesicht und großen Flaggen in der Hand. Vergleichbar mit der WM in Deutschland – nur halt andere Farben ;-) Mit mehreren Freunden ging es dann auch für uns schon Mittags los. Die ganze Stadt war voll mit uralten Bussen, die kostenlos durch Downtown fuhren. So ein Angebot nimmt man doch gerne an.



Mit den ersten Tönen Musik fing dann auch der Regen an. Hallo? Was soll denn das? Leider hörte das schlechte Wetter auch nicht mehr auf. Es regnete und regnete. Durch das Wetter kam dann natürlich auch keine richtige Stimmung auf und ich muss sagen, dass der Australia Day 2009 wortwörtlich ins Wasser gefallen ist. Nur das Feuerwerk abends um neun Uhr in Darling Harbour war nochmal ein schöner Abschluss. Durch die tief hängenden Wolken und passende Musik fand ich das Feuerwerk fast so beeindruckend wie an Silvester. Ein großer Unterschied: Silvester waren es 35 Grad und am Australia Day bin ich bis auf die Boxershorts nass geregnet. Da hilft nur eins: Eine warme Dusche. (Und vorher 40 Minuten Bus fahren.)



Im Hostel wollte ich nach dem Duschen schnell ins Bett. Aber in meinem acht Personen Zimmer befand sich eine Gruppe Schweden (die irgendwie alle fließend Deutsch konnten) und spielte fleißig Trinkspiele. Wenige Augenblicke später saß ich zwischen ihnen und der Billig-Wein (aus einem 5 Liter-Tetrapack) floss in Strömen… Als der Wein leer war, zogen wir noch in weiter in eine Bar und gönnten uns das eine oder andere Bier. Auf dem Rückweg goss es erneut in Strömen und ich war zum zweiten Mal bis auf die Haut durchnässt…

      

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Kategorie: Australien, Sydney

Aus den blauen Bergen…

Dieser Artikel wurde am 25. Januar 2009 in Australien geschrieben.

…komme ich und bin nun zurück in Bondi Beach. Würde ja gerne weitere spannende und interessante Beiträge posten, aber es gibt wenig zu erzählen. Lebe jetzt im Hostel in Bondi Beach. Zum einen kommt man so in Kontakt mit anderen Menschen und außerdem kann ich jeden Tag abhauen, wenn ich weiß, wie es weiter geht. Gestern war es sooo heiß (41 Grad) und schwül, dass man es draußen keine fünf Minuten ausgehalten hat. Zum Glück gibt es im Hostel zwei TV-Räume, die im Keller sind. Allerdings waren diese brechend voll mit Leuten, denn es handelte sich um den einzig kühlen Ort im ganzen Hostel.

Vor meiner Reise in die Blue Mountains habe ich mir einen Toyota Geländewagen angeschaut. Baujahr 89 mit 330.000km. Laut Verkäufer im super Zustand ;-) Habe den Wagen in einer 4WD-Fachwerkstatt ganze zwei Stunden durchchecken lassen. Ergebnis: Müsste genauso viel in Reparaturen zahlen, wie für den Wagen selber… Nix da. Ein weiterer Landcruiser war schnell gefunden. Wollte ich mir eigentlich heute anschauen, aber eben dann eine SMS: Sorry verkauft. Ansonsten sieht es ziemlich mau aus, was vernünftige Autos angeht. Klar, wenn man genügend Geld hätte… Hab ich aber nicht :-) Also kann ich nur hoffen, dass sich bald wieder was auf dem Markt tut. Will nämlich schnell anfangen zu reisen. Oder nehme ich doch den Bus? Aber dann verpasse ich einfach viel zu viele schöne Plätze… Grrrr. Spielt wer für mich ne Runde Lotto?

      

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Kategorie: Australien, Sydney

Open-Air Kino in Sydney

Dieser Artikel wurde am 18. Januar 2009 in Australien geschrieben.

Als ich das Programm vom Open-Air Kino in Darling Harbour gesehen habe, musste ich zweimal schauen. Lola Run Lola – oder: Lola Rennt! Ein deutscher Film mitten in Sydney. Das musste ich natürlich hin. Zu meiner Überraschung wurde der Film dann auch noch auf Deutsch mit englischen Untertiteln gezeigt. Schon schwierig, alles im Kopf zu koordinieren :-) Das wirklich besondere: Anstelle der Filmmusik hat eine Liveband gespielt und den Film vertont.

Einige hundert Leute schauten sich Lola Rennt an. Das Open-Air Kino ist übrigens ein Teil des ganzen Sydney-Festivals. Zu unserem Glück hatten wir einen Platz direkt unter einer großen Brücke. In der Mitte des Filmes gab es nämlich ein heftiges Regenschauer.

Am Tag zuvor war ich auch schon im Open-Air Kino, allerdings in Bondi Beach. Das Flickerfest zeigte sieben Kurzfilme unter dem Namen Celebrity Shorts, in denen jeweils bekannte Hollywood-Stars wie Jessica Biel, Jennifer Aniston oder Kirsten Dunst mitspielten. Die Filme waren ganz unterschiedlich, teils traurig, teils zum Lachen oder gar purer Horror. Die Kurzfilme waren zwischen 2 und 15 Minuten lang und meist richtig genial gemacht. Einfach mal was anderes…

Übrigens: Im TV laufen hier alte Kommissar Rex Serien. In Deutsch – mit englischem Untertitel. Und angeblich ist das sogar recht erfolgreich. Spinnen die Australier :-)

      

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Kategorie: Australien, Sydney

Sydney ist mehr als eine Großstadt

Dieser Artikel wurde am 14. Januar 2009 in Australien geschrieben.

Vor meinem Flug war Sydney für mich nur eine von vielen Großstädten. Wenn ich an Sydney gedacht habe, viel mir als erstes das Opernhaus ein, dann natürlich Bondi Beach, die riesengroße Silvesterparty und bei weiterem nachdenken vielleicht noch die Harbour Bridge. Das war es. Von vielen Reisenden habe ich gehört, wie gut ihnen Sydney gefallen hat. Für fast Alle ist es sogar die absolute Lieblingsgroßstadt geworden. Nun – wo ich selber hier lebe – verstehe ich warum :-)



Sydney hat einfach soviel mehr zu bieten, als viele andere Millionenstädte. Zum einen natürlich die vielen Strände mit tollen Wellen, zum anderen viele Parks und Stadtteile, die zum entspannen einladen. Als ich an Sydney dachte, schwebten mir lauter riesige Hochhäuser vor. Natürlich ist das Zentrum davon übersät, doch schon nach wenigen Minuten zu Fuß, erreicht man die gemütlichen und eindrucksvollen Stadtteile wie Woolloomooloo (kein Schreibfehler), Paddington oder Surry Hills. Hier gibt es keine hässlichen Hochhäuser oder langweilige Vorstadtwohnungen. Ganz im Gegenteil. Es finden sich lauter alte, verschnörkelte und teils aufwendig renovierte Häuser, die mich stark an San Francisco erinnern. Es geht hier übrigens auch oft die Straße hoch und runter wie in der kleinen Stadt in den USA (San Francisco hat „nur“ 800.000 Einwohner).



Die Stadtteile habe alle eigene Stadtzentren, mit Geschäften und Restaurants. Und das Beste: Überall gibt es gemütliche Cafés mit leckerem Kaffee. Vor Australien habe ich eigentlich nie Kaffee gemocht, aber jetzt bin ich süchtig nach dem schwarzen Gold :-) Die einzelnen Stadtteile laden einfach dazu ein, herum zu spazieren und sich gemütlich irgendwo hin zu setzten, um einen Cappuccino zu genießen.



Hat man von der Stadt genug, läuft man wenige Minuten in irgendeine Richtung und wird einen kleinen, großen oder gar riesigen Park vorfinden. Dort kann man sich dann schön unter einen Baum pflanzen und lesen oder in der Sonne braten…



Nicht zu vergessen: Die Leute sind freundlich, lächeln und genießen ihr Leben!

      

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Kategorie: Australien, Sydney

Sydney Festival 2009

Dieser Artikel wurde am 11. Januar 2009 in Australien geschrieben.

Kaum ist Weihnachten und Silvester vorbei, steht schon die nächste mega Party auf dem Programm: Das Sydney Festival 2009. Zusammen mit mehr als 250.000 Leuten habe ich gestern die Straßen von Sydney unsicher gemacht. Zehn Bühnen waren über die ganze (Innen-)Stadt verteilt und es gab vom Kinderprogramm, über Showeinlagen, bis hin zur besten Housemusik, einfach alles zu hören und zu sehen.



Die Straßen um das Sydney Festival 2009 waren gesperrt und die Leuten gingen von Bühne zu Bühne, um sich die verschiedene Musik anzuhören. Wir blieben bei der Bühne mit der Housemusik und tanzten zusammen mit Zehntausenden zu den Beats.



Das Sydney Festival 2009 ist gestern gestartet und läuft vom 10 bis zum 31.Januar. Zum Abschluss des Abends (leider schon um 23 Uhr!!) gab es natürlich ein großes Feuerwerk.

P.S. Julia ist seit gestern gesund zurück im kalten Deutschland. Mit 15kg angekommen und mit 2 mal 20kg habe ich sie zum Flugzeug gebracht :-) Allerdings hatte sie auch ein paar von meinen Sachen im Gepäck…

      

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Kategorie: Australien, Sydney

Sushi für Anfänger

Dieser Artikel wurde am 07. Januar 2009 in Australien geschrieben.

Schon lange nerve ich meine Schulkameradinnen Tammy und Nazomie damit, dass ich zusammen mit ihnen Sushi machen möchte. Als nun auch Julia den Wunsch nach einem japanischen Essen äußerte, gaben die beiden schließlich nach und luden uns zu einem typischen japanischen Abendessen ein. Wir brachten einen aus Japan importierten Sake mit und die beiden Mädels waren fleißig in einem japanischen Shop einkaufen (Alles Dinge, die ich noch nie im Leben gesehen habe). Somit waren wir bestens gerüstet.



Wie sich dann jedoch herausstellte, waren Tammy und Nazomie nie als Köchinnen zu hause tätig. Somit haben sie noch nie in ihrem Leben Sushi zubereitet :-) Zum Glück war eine Mitbewohnerin aus Argentinien anwesend, die irgendwann einmal einen Sushi-Kurs belegt hatte. Sie gab uns wichtige Tipps und jeder von uns bereitete erfolgreich eine Sushi-Rolle vor. Diese wurden anschließend in den Kühlschrank gepackt und nach 30 Minuten war der Reis kalt und fest und somit konnten wir das Sushi zuschneiden.



Was soll ich sagen? Ich habe es sehr gemocht. Schon öfters habe ich in Australien Sushi gegessen und war jedes Mal begeistert. Julia hingegen konzentrierte sich doch mehr auf die anderen Gerichte (Misosuppe und Salat). Das Sushi haben wir übrigens mit Aal (sehr lecker!!!) oder Tunfisch zubereitet, gepaart mit Gemüse wie Gurken und Avocado. Dazu gab es dann übrigens grünen Tee. Komische Kombination – aber wenn schon, denn schon :-)

      

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Kategorie: Australien, Sydney