Backpacking Trip

Als I-Männchen in Sydney

Dieser Artikel wurde am 29. Oktober 2008 in Australien geschrieben.

Montag morgen war ich zurück in der bitteren Realität und es hieß erneut „Schulbank drücken“ - und diesmal sogar komplett freiwillig. Relativ pünktlich kam ich um 8.45 zu meiner neuen Schule, der Kaplan Aspect English School. Hier werde ich jetzt für zwei Monate mein Englisch auf den neusten Stand bringen. In einem Englisch-Intensivkurs werde ich mich von nun an täglich mit Rollenspielen, Dialogübungen und Vokabelerweiterung genauso wie mit Aussprache- und Grammatikschulungen auseinander setzen. Oder einfacher ausgedrückt: Den ganzen Tag Englisch lernen ;-)

Mit mir hatten ca. 30 Leute aus der ganzen Welt ihren ersten Schultag. Neben einer Einführungsveranstaltung mussten auch alle einen mündlichen und schriftlichen Test machen, damit man in das passende Niveau eingestuft werden konnte. Mit Bedauern musste ich feststellen, dass viele Deutsche hier herum laufen, die leider gerne auch Deutsch miteinander reden. Auch gibt es viele Asiaten (Korea, Japan,…), deren Englisch meist eine mittlere Katastrophe ist. Ich freunde mich schnell mit einem Polen an und kann mich mit diesem auf einem guten Englisch-Niveau unterhalten. Unsere Schule (rechts, ganzes Gebäude):



Positiv überrascht war ich von der Schule. Alles ist sehr modern, sehr harmonisch und freundlich. Ich fühle mich vom ersten Moment an wohl in der neuen Umgebung. Alles ist sauber, die Klassenräume sind gemütlich und klimatisiert. Für die ca. 550 Schüler gibt es neben einem Computerraum noch ein schönes Cafe mit leckerem Essen und frischen Getränken. Die ganze Schule scheint sehr professionell organisiert zu sein und ist trotzdem sehr persönlich und herzlich.

Problemlos komme ich mit Schülern aus der ganzen Welt in Kontakt. Die meisten sind in meinem Alter +/- 5 Jahre. Nur sehr wenige sind älter als 30. Ich entdecke eines meiner größten Probleme wieder: Ich kann mir keine Namen merken!!! Eigentlich bin ich in der Lage, mir viele Dinge selber beizubringen, doch mit den Namen bekomme ich es einfach nicht hin. Oft habe ich schon nach Sekunden den Namen vergessen. Nur wenn ich schon eine Person mit dem selben Namen kennen, kann ich eine Verknüpfung erstellen. Leider haben die meisten jedoch Namen, die ich noch nie im Leben gehört habe…

Gegen Nachmittag ist die Einführung vorbei und wir haben frei. Mit mehreren Leuten geht es los, die nähere Umgebung zu erkunden und zu schauen, wo wir überhaupt sind ;-)

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Kategorie: Australien, Sydney

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