Backpacking Trip

Pink Lakes im Murray-Sunset Nationalpark

Dieser Artikel wurde am 12. März 2009 in Australien geschrieben.

Was macht man, wenn der Regen naht? Ein Dach suchen. Das hatten wir dann auch gestern Abend schnell gemacht. (Direkt neben den kostenlosen BBQs.) Da wir alleine auf dem Campingplatz waren, störte es auch niemanden. Zu unserem Glück, denn nachts gewitterte es ordentlich. Unser Zelt blieb aber trocken :-)



Für heute standen die Pink Lakes im Murray-Sunset Nationalpark auf dem Programm. Beide Namen klingen viel versprechend und die Beschreibung im Lonely Planet als auch in dem 4WD-Buch klingen ebenso spannend. Also nichts wie hin. Zuerst mussten wir jedoch langweilige und öde Gegenden durchfahren, bevor wir unser Ziel erreichten. Dann die nächste Enttäuschung: Die Seen sind ausgetrocknet und wir finden nur Salzseen vor. Allerdings kommt die pinke Farbe durch Algen im Salz und somit können wir erahnen, wie das ganze mit Wasser wirkt.



Unser 4WD-Buch sprach von Sanddünen und da die Seen oberhalb vom Big Desert Nationalpark liegen, haben wir sehr viel Sand (und wenig Gebüsch) erwartet. Stattdessen auch hier eher langweilige Landschaft. Der Sand war nicht sehr tief und wir blieben nicht mal annähernd stecken. Fast die ganze Zeit konnten wir mit über 60km/h über sie Straße fegen. Das war jedoch eher langweilig und nun mal nicht das, was wir wollten.



Wir kürzten die Tour ab. Der ganze Nationalpark war voll mit super nervigen Fliegen. Diese sitzen auch mal gerne im Ohr, erkunden die Nase oder probieren, sich zwischen Gesicht und Sonnenbrille auszuruhen. Zu jeder Zeit hat man mindestens zehn Fliegen um sich. Das nervt gewaltig und wir können uns nicht vorstellen, die Nacht hier zu verbringen. Dank unserem ausführlichen Campingbuch (mit kostenlosen und günstigen Plätzen), finden wir einen schönen Platz abseits der Straße im Mitten vom Nichts. Kostenlos und erneut alleine. Weit Abseits von der nächsten Stadt. Doch zu meiner Überraschung mit UMTS :-) Das ist auch gut so, denn plötzlich sehe ich, dass die eine Seite vom Stabilisator (am Auto) gebrochen ist. Eine kurze Nachfrage im Forum ergibt aber, dass wir trotzdem sicher damit weiter fahren können. Puh. Die Ersatzteile werden am nächsten Morgen bestellt und ich werde selber basteln :-)

Tour: Brim – Pink Lakes (Murray-Sunset Nationalpark) – Ngallo (kurz vor South Australia)
Übernachtung: Ngallo Campside

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Kategorie: Australien

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