Backpacking Trip

Schwimmen unter Wasserfällen

Dieser Artikel wurde am 14. April 2009 in Australien geschrieben.

Heute machte ich mein Seepferdchen: Dafür musste ich durch Wasserfälle schwimmen, in heißen Quellen baden und mich im Fluss treiben lassen. Den Anfang machte ich kurz hinter Katherine in den Edith Falls. Durch Wasserfälle wurden zwei Seen gefüllt und luden zum krokodilfreien Schwimmen ein. Natürlich entschied ich mich für die Wanderung, die mich zum oberen Pool brachte, der deutlich schöner war. Hier sprang ich umgehend ins Wasser und genoss die Abkühlung unter dem Wasserfall.



Weiter ging es zu den Tjuwaliyn (Douglas) Hot Springs. Eigentlich wollte ich den dort beginnenden 4WD Track in den Butterfly Gorge machen, doch auch hier waren alle Tracks wegen der Regenzeit gesperrt. Wie der Name verrät, fliegen einem dort die Schmetterlings beim Baden um die Ohren :-) Stattdessen sprang ich in den Fluss. Die Hot Springs bestanden aus einem heißen Fluss, in den ich kaum meine Füße halten konnte. Parallel verlief ein zweiter Fluss mit kaltem Wasser. Als beide zusammen trafen ergab sich eine perfekte Badewannentemperatur. Doch da es draußen super heiß und sonnig war, entschied ich mich für die kalte Erfrischung.



Auch meine weitere geplante Tour musste ich abbrechen. Schon vor meiner Australien Reise stand auf meiner Wunschliste der Litchfield Nationalpark. Dank meinem Auto wollte ich diesen über die 4WD Tracks erkunden. Doch auch hier: Alles geschlossen! Könnte kotzen! Zum Glück ist der Park so gerne besucht, dass auch eine Asphaltstraße hinein führt. So muss ich wohl oder übel dem Massentourismus folgen…



Am Straßenrand sehe ich schon seit Tagen überall Termitenhügel, doch die meisten waren so 30-60cm hoch. Als ich dann diese Riesen sah, musste ich kurz für einen Vergleich stoppen. Anschließend schaute ich mir noch die Robin Falls an, bevor es dann gegen Abend in den Litchfield Nationalpark zum campen ging. Wegen den Ostertagen waren alle Campingplätze belegt und ich stellte mein Zelt zu einem australischen Pärchen und ihrem zehn Monate alten Sohn. Dort wurde ich auch umgehend zum Abendessen eingeladen: Es gab Shrimps zu puhlen und echten Champagner. So lässt es sich leben/campen :-) Wir hatten einen super amüsanten Abend und ich freute mich sehr, den Abend nicht alleine verbringen zu müssen.

Tour: Katherine – Edith Falls – Litchfield Nationalpark
Übernachtung: Camping, Litchfield Nationalpark

      

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Kategorie: Australien

Schlussstrich

Dieser Artikel wurde am 14. April 2009 in Australien geschrieben.

Während ich gestern fleißig den Blog vervollständigt habe, ist meine Reisebegleitung Party machen gegangen. Irgendwann kam noch eine SMS, dass sie wohl nicht „nach Hause“ kommen würde. Erst Morgens sah ich sie wieder und wenig später erklärte sie mir, dass sie in Katherine bleiben würde. Irgendwie hat sie sich gestern in einen Typen verknallt :-) Naja, da es nur noch 400km (werden 650km) Fahrt bis nach Darwin sind und wir uns jetzt auch nicht sooo super gut verstanden haben, war mir das ganze ehrlich gesagt ziemlich egal. Leider gab es vor dem Abschied dann noch eine Menge Stress, da sie irgendwie kein Kopfrechnen konnte, aber da möchte ich jetzt auch nicht mehr drauf herum kauen. Schlussendlich habe ich mein Geld bekommen und setzte sie noch in der Innenstadt ab.



Gestern spät Nachmittag waren wir übrigens noch in den Hot Springs von Katherine schwimmen. Sollten so 32 Grad Wassertemperatur haben und war recht angenehm. So lässt es sich nach einer langen Autofahrt gut entspannen.

      

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Kategorie: Australien

Frohe Ostern

Dieser Artikel wurde am 12. April 2009 in Australien geschrieben.

Ich wünsche euch allen frohe Ostern! Vermisse euch! Esst ein paar Ostereier für mich mit :-)


      

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Kategorie: Australien

Durch den Victoria River

Dieser Artikel wurde am 11. April 2009 in Australien geschrieben.

Schon seit Tagen freute ich mich auf die laut Lonely Planet als „rough-as-guts 4WD tracks“ bezeichneten Strecken im Gregory Nationalpark. Noch zwei Stunden Fahrt und der Spaß kann beginnen. Oder doch nicht? Zuerst lassen wir uns jedoch schön über den Tisch ziehen. Wir zahlen für Diesel $2,20 (sonst so $1,20 - $1,60, einmal bisher $1,80 in Mt Dare) und für ein Sixpack $25 (normal ist $13 - $18). Anschließend fragen wir nach Informationen zum Gregory Nationalpark und bekommen eine ernüchternde Nachricht. Die Enttäuschung ist recht groß, als ich höre, dass der ganze Nationalpark geschlossen ist. Es gibt fünf unterschiedliche 4WD Strecken, doch aufgrund von starken Niederschlägen ist keine davon befahrbar. Klasse. Wir sind mal gerade 300km in die falsche Richtung gefahren (und müssen sie zurück).



Später erfahren wir noch, dass der ganze Park meist nur von Juli bis Dezember offen ist und aufgrund von zu viel Wasser den Rest des Jahres schließt. Wir dürfen nicht vergessen: Seit einigen Stunden befinden wir uns in den Subtropen, was sich durch eine starke Hitze und hohe Luftfeuchtigkeit bemerkbar macht. Außerdem ist alles viel grüner, bunter sowie dichter bewachsen. Und mal was ganz anderes: Die Flüsse sind voll mit Krokodilen!!! (Kein Scherz.) Somit möchte ich nicht versuchen, wie es ist, mit dem Wagen im Flussbett stecken zu bleiben :-)



Wir entscheiden uns für die Weiterfahrt auf dem Buchanan Highway, um Timber Creek zu erreichen. Der Name der Straße verrät, dass es sich um einen Highway handelt. Ein Highway ist normalerweise vergleichbar mit einer Landstraße. Unser Highway ist jedoch eine Dirt Road (siehe Bild oben), die des öfteren unter Wasser steht :-) Somit macht die Fahrt wieder richtig Spaß!



Von Timber Creek geht es dann über Asphalt 300km nach Katherine, eine Stadt mit mehr als zehn Häusern und Internet. Die Fahrt führt vorbei am Victoria River, der zum Schwimmen einlädt. Doch auch hier: Krokodile! Trotzdem lasse ich es mir diesmal nicht nehmen, die Krokodile beim „Old Victoria River Crossing“ mit dem Auto zu jagen :-) Bevor Greenpeace morgen auf meiner (Zelt-)Tür steht: Da waren natürlich keine Kroks im Wasser und habe bisher nirgends eins gesehen!



Nun ist es fast Mitternacht, ich sitze mit freiem Oberkörper auf einer Bank und mir läuft der Schweiß den Rücken runter. Außerdem werde ich von den Moskitos gerade lebendig verspeist. Wie soll ich gleich schlafen?

Tour: Top Springs – Katherine
Übernachtung: Camping, Caravanpark Katherine

      

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Kategorie: Australien

Fast ermordet worden

Dieser Artikel wurde am 11. April 2009 in Australien geschrieben.

Heute habe ich mir die Frage gestellt, wie oft ich Deutschland in den letzten Tagen wohl schon durchquert hätte. Laut Google ist der nördlichste Teil (ohne Inseln) das Rickelsbüller Koog in Schleswig-Holstein. Der südlichste Punkt ist das Haldenwanger Eck in der Nähe von Oberstdorf. Das sind angeblich 886km Luftlinie. Laut Google Maps ergeben sich 1081km mit dem Auto, die man in 10 Stunden und 18 Minuten zurück legen kann.

Von Alice Springs nach Katherine (wo ich gerade bin) sind es direkt auch nur 1178km. Da wir aber einige Abstecher gemacht haben, sind wir locker bei 1800km. Außerdem fährt man hier natürlich deutlich langsamer und so kommt es, dass wir seit vier Tagen fast von Morgens bis Abends im Auto sitzen. Ich habe meinen Spaß. Zwar ist der Highway oft langweilig, die Dirt Roads und 4WD Tracks sind dafür um so besser. Die Landschaft wechselt stetig, überall sind Tiere und für mich ist die Fahrt überraschend entspannend. Zwei Tage sind wir auch in der Dunkelheit gefahren, um unser Ziel zu erreichen. Es ist super cool Nachts auf den Dirt Roads. Alles sieht anders aus und die ganzen Tiere sind aktiv. Doch genau hier ist der Knackpunkt: Es wird richtig gefährlich! Die Kühe, Pferde, Camele und Kängurus kennen nämlich keine Verkehrsregeln ;-)

Laut unserer aktuellen 2008 Karte gibt es vom Stuart Highway kurz über Elliott eine Abkürzung zum Buchanan Highway. Dieser Weg ist zwar eine einspurige Dirt Road, aber spart uns über 50km. Wir biegen in das so genannte Murranji Gebiet ein und die Straße ist zu Beginn super (siehe Foto). Umso weiter wir fahren desto schlechter wird sie jedoch. Zwischenzeitlich geht es nur noch mit 30km/h vorwärts, da die Kühe den Weg so sehr zertrampelt haben, dass wir extrem durchgeschüttelt werden.




In der Mitte des Gebietes sehen wir eine große Farm und lauter kleine Wege, doch kein einziges Schild. Wo geht es weiter? Wir entscheiden uns in der Farm zu fragen. Als wir näher kommen sehe ich schon einen älteren Mann ziemlich grimmig blicken. Ich setzte mein freundlichstes Lächeln auf und sage Hallo. Doch nach wenigen Sätzen ist das Ergebnis: „Privatbesitz. Verpisst euch.“ Na super. Wir haben die Hälfte hinter uns und ich will bestimmt nicht zurück über den schlechten Weg. Also weiter lächeln und freundlich diskutieren. Zwischenzeitlich rechnete ich damit, dass er jeden Moment zur Schrottflinte greift. Nach einigen Minuten hatte ich ihn dann soweit, das er uns erlaubte, auf seinem Land zu reisen.

Das muss man sich mal vorstellen, er hat sich mal gerade 4.900 Quadratkilometer (70km x 70km) gekauft, auf denen nun 10.000 Kühe leben. Um mir die Route zu erklären, führt er mich ins Haus. Da kommen Gedanken an den Film „Wolf Creek“ auf. Zwar habe ich ihn nie gesehen, aber jeder Reisende erzählt mir von den Backpackern, die im Outback abgemurkst wurden. Wenn der mich hier verbuddelt, wird mich nie jemand finden! Natürlich geht alles gut und er will mir nur eine riesige Karte seines Gebietes zeigen. Puh, Glück gehabt :-) Das Problem ist nämlich, dass die eigentliche Straße zum Teil unter Wasser steht und unbefahrbar ist. Somit zeichnet er mir eine komplizierte Route und erklärt mir genau, an welchem Tor ich links und an welchem Wasserturm ich rechts fahren muss. Insgesamt haben wir 63km vor uns. Hoffentlich geht das gut!



Die Feldwege lassen sich recht gut befahren und wir finden zurück zum Highway. Doch das ganze hat recht lange gedauert und so kommen wir erst im Dunkeln auf dem Zeltplatz an.

Tour: Tennant Creek – Top Springs
Übernachtung: Camping, Top Springs

      

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Kategorie: Australien

Alles geschlossen

Dieser Artikel wurde am 10. April 2009 in Australien geschrieben.

Wenn man reist, leidet man schnell unter einem absoluten Wochentagsverlust. Oder anders ausgedrückt: Für mich ist jeden Tag Sonntag :-) Nun habe ich natürlich damit gerechnet, dass heute jemand mein Ersatzradhalter repariert und wir Lebensmittel für die nächsten Tage einkaufen können. Ich habe sogar auf meine Uhr geschaut und gecheckt, das heute Freitag ist. Das jedoch Karfreitag ist und somit logischer Weise nichts geöffnet ist, realisierte ich erst vor wenigen Minuten.

Was heißt das jetzt? Ich packe das riesige Ersatzrad auf die Rücksitzbank und wir fahren mit wenigen Vorräten los. Habe zwar genügend Dosenfutter (habe ich damals mit dem Auto zusammen erworben), aber sowas mag ich eigentlich nicht essen. Hoffentlich finden wir auf dem Weg noch ein Roadhouse, das uns was frisches und leckeres verkaufen kann.

Es geht nun Richtung Gregory Nationalpark. Und was wartet dort auf uns? Einige der kompliziertesten 4WD-Strecken in Australien! Jippijajey :-)

      

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Kategorie: Australien

Devils Marbles

Dieser Artikel wurde am 09. April 2009 in Australien geschrieben.

Bevor wir die letzten 100km nach Tennet Creek auf uns nehmen, machen wir noch einen kurzen Stopp bei den Devils Marbles (Karlu Karlu). Wie schon des öfter wurde ich überrascht. Statt der zwei berühmten „Murmeln des Teufels“ ist ein ganzes Feld voll mit runden und riesigen Steinen. Um das Gebit herum ist hingegen alles flach. Der Entstehungsprozess ist recht interessant.



Natürlich lasse ich es mir nicht nehmen, mir die Devils Marbles aus der Nähe anzuschauen. Zu blöd, dass ich mich in den Schatten gesetzt habe :-)



Zurück am Auto dann die erschreckende Nachricht: Das hintere Reserverad hängt schief. 10.000km haben die Schweißnähte von John (aus Sydney) gehalten. Zum Glück entdeckte ich das ganze, bevor das Ersatzrad abgefallen ist. Somit heißt es morgen früh eine Werkstadt aufzutreiben, die mir alles wieder zurecht schweißt.

      

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Kategorie: Australien

Grüne Berge im Regen

Dieser Artikel wurde am 09. April 2009 in Australien geschrieben.

Gestern stand einer der wohl langweiligsten Teile meiner Reise an: Die Fahrt auf dem Highway. Wir hatten 150km bis nach Alice Springs vor uns. Dort kauften wir Lebensmittel ein und nutzten das Internet, bevor es 350km auf dem Highway weiter ging. Mit 110-120km/h dauert das ganze seine Zeit. Und es ist langweilig. Links und rechts, vorne und hinten, alles sieht gleich aus. Jetzt verstehe ich, dass so viele Backpacker erzählen, die Mitte von Australien ist langweilig. Wer auf dem Highway fährt (oder sich im Reisebus fahren lässt) kann nur diesen Eindruck gewinnen. Ich bin so froh zu den wenigen Leuten zu gehören, die das wirkliche australische Outback, weit entfernt vom Highway kennen lernen durften. Was ich gesehen und erlebt habe war nämlich alles andere als langweilig. Doch die 500km auf dem Highway sind absolut öde. Wo sind die Streichhölzer für meine Augen? :-)

Tour: Die langweiligsten 500km in Australien
Übernachtung: Camping, irgendwo auf dem Stuart Highway hinter Barrow Creek

Heute lagen noch 10km todlangweiliger Highway vor uns, bevor es endlich wieder was zu erleben gab. Juhu :-) Es gibt doch nichts besseres, als den Reifendruck zu senken und den Allrad einzuschalten. Die Reise führte durch den Davenport Range Nationalpark zum Old Ploice Station Waterhole. Genau genommen ist die Tour nichts wirklich Besonderes. Doch es machte einfach Spaß, Wege zu fahren, auf denen seit Tagen kein Auto gewesen ist.



Ein Stück der Reise war auch wirklich anspruchsvoll. Ich zitiere das große Warn-Schild an der Kreuzung: „Experienced 4WD, high clearance requiered, 17km, 2hours“. Für weniger als zwanzig Kilometer sollen wir zwei Stunden brauchen? Genauso mag ich es :-) Zwar sitzen wir fast den ganzen Tag im Auto, doch es ist super. Ich glaube, es ist schwierig zu beschreiben, was es für ein Gefühl hinter dem Lenkrad ist: Irgendwo zwischen purem Adrenalin, Angst um den Wagen, starker Konzentration und beeindruckenden Ausblicken lässt sich das Erlebnis beschreiben. Das muss man einfach selber erlebt haben! Auch auf dieser Strecke sehen wir oft den Ghost Gum Tree:



Nach einigen Wochen Sonne gab es dann plötzlich das erste Regenschauer (und das Schwimmen im See fällt somit leider flach). Ich bin froh, dass die Berge hier nicht wirklich hoch sind, denn durch das Wasser würden sich viele Strecken nicht befahren lassen. Auch unsere Route steht des öfteren unter Wasser.



Da es meist geradeaus geht, heißt es einfach runter schalten und hoffen, dass unter dem Wasser kein tiefes Schlagloch oder großer Stein ist. Einige Male unterschätze ich das Wasserlevel und verzichte darauf, das Fenster zu schließen, was in einer kleinen Dusche endet. Der recht sandige Weg wird ziemlich rutschig und manche Kurve nehme ich quer, da das Heck probiert mich zu überholen. Zum Glück lässt sich der Landcruiser gut kontrollieren und das Gerutsche macht super viel Spaß :-)

Tour: Davenport Range Nationalpark – Tennet Creek

      

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Kategorie: Australien

Im Kings Canyon

Dieser Artikel wurde am 08. April 2009 in Australien geschrieben.

Der Kings Canyon ist neben dem Uluru eines der Highlights in Australien und somit war ich voller Vorfreude. Auch der bewölkte Himmel konnte mich nicht davon abbringen. Doch zuerst lagen drei Stunden auf einer sehr schlechten Dirt Road (Luritja Road) vor uns. Wir sparen einige Stunden Autofahrt (verglichen mit der Highway Route), werden dafür aber ordentlich durchgeschüttelt. Aber wofür fahren wir den schließlich einen 4WD – da müssen wir durch ;-) Die „Straße“ fordert auch einige Opfer…



Der Kings Canyon wirkt von weiten absolut langweilig. Als wir den Wagen abstellen und in den Canyon spazieren, ändert sich das Bild jedoch ganz schnell. Wir entscheiden uns für die dreistündige Wanderung über den oberen Rand und werden mit atemberaubenden Ausblicken verwöhnt.



Besonders klasse ist, das kein Zaun vorhanden ist und somit wirkt alles sehr natürlich und man kann bis an den Rand gehen. Doch Vorsicht, nicht fallen :-)



Alle paar Meter hat man einen anderen Anblick und ich komme aus dem Staunen oft nicht raus. Die Gesteinsformationen wirken absolut einzigartig und faszinierend.



Nach diesem eindrucksvollen Erlebnis geht es zurück in die Richtung von Alice Springs. Wir nehmen erneut eine Abkürzung über eine Dirt Road (Ernest Giles Road), auf der extra „4WD recommended” steht. Auf den 100km sehen wir zwei Autos, die einen Platten haben. Ich erkläre den 4WD-Mietwagenfahrern erstmal, das man auf solchen Straßen mit deutlich weniger Reifendruck fahren muss. (Hatte durch diesen Fehler schließlich selber meinen ersten Platten.) Kein Wunder, dass denen die Reifen um die Ohren fliegen :-) Auch überholen wir zwei normale Mietwagen, die mit weniger als 30km/h versuchen, den Weg zu befahren. Wir können wenigstens mit 80km/h reisen und somit lächle ich nur vergnügt beim Überholen :-) Die werden noch ein paar Stunden brauchen…

Tour: Palm Valley – Kings Canyon – Mitten im Nichts
Übernachtung: Camping, Henbury Meteorites Conservation Reserve

      

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Kategorie: Australien

Ormiston Gorge

Dieser Artikel wurde am 08. April 2009 in Australien geschrieben.

Eigentlich bin ich schon davon ausgegangen, alleine weiter zu reisen. Doch dann kam ein Anruf von Keyfiye (40, aus der Schweiz). Sie spricht zwar Deutsch, aber ich habe sie zum Englisch sprechen verdonnert ;-) Zusammen mit ihr werde ich die Reise Richtung Darwin, hoch in den Norden, auf mich nehmen. Zuerst hieß es jedoch noch ein wenig die Umgebung von Alice Springs zu erkunden. Besonders interessierte mich hierbei die West MacDonald Ranges. Laut den Holländern ist der Ormiston Gorge definitiv einen Besuch wert und für einen weiteren Tag steht der Kings Canyon auf dem Programm.



Im Ormiston Gorge klettern wir für eine Stunde durch das meist trockene Flussbett und staunen über die Felsen, die wie Mosaike wirken. Die Farbvielfalt ist erneut überwältigend und der Ausblick gigantisch. Vielleicht mögen die Bilder der letzten Tage alle eine gewisse Ähnlichkeit aufweisen, die Farben wiederholen sich und die Steine sind mehr oder weniger identisch. Doch wenn man diese verschiedenen Gorges und Canyons besichtigt, hat man immer wieder ein anderes Bild. Selbst mit der besten Kamera lässt sich das Gefühl und das Besondere dieser Orte halt nicht festhalten ;-)



Um das ganze auch aus einer anderen Perspektive zu sehen, wandern wir den Berg hinauf und können von hier oben die ganze Schlucht überblicken.



Leider sehen wir zu spät, das unsere weitere Route durch Aboriginal Gebiet führt und eine Permit (Erlaubnis) von Nöten ist. Somit müssen wir unsere Route etwas ändern und zuerst zurück nach Hermannsburg fahren, um die Permit zu kaufen. Da wir uns in der Stadt nicht wohl fühlen (dreckig und unsicher), fahren wir in die Palm Valley (die ich schon vor ein paar Tagen gesehen habe) und zelten dort.

Tour: Alice Springs – Ormiston Gorge – Palm Valley
Übernachtung: Camping, Palm Valley

      

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Kategorie: Australien